48 chinesische Entwickler von iOS-Apps haben eine formelle Marktaufsichtsbeschwerde gegen Apple eingereicht. Sollten sie damit bei der State Administration for Market Regulation (SAMR) Erfolg haben, droht Apple ein Kartellverfahren. Die Entwickler fordern unter anderem günstigere Provisionen, die Öffnung für Drittanbieter-App-Vertrieb, In-App-Drittzahlungen sowie externe Zahlungslinks in ihrem Land. Sie beziehen sich auf Versprechen Apples, dass Entwickler in China nicht mehr bezahlen müssen als Entwickler in anderen Märkten.
Einen solchen Dominoeffekt dürfte Apple längst befürchtet haben, nachdem Regulatoren und Behörden in der Europäischen Union, Japan und Brasilien erzwangen, dass Apple alternative App-Marktplätze und Zahlungsmethoden zulässt. Zuletzt öffnete Apple seinen App Store auch in Brasilien für alternative Marktplätze. Dies brachte auch das etablierte Preisgefüge ins Wanken. Apple begegnete dem mit einer veränderten Provisionsstruktur in China, die im März 2026 in Kraft trat. Sie senkte die Gebühren für In-App-Käufe und kostenpflichtige Apps von 30 auf 25 Prozent und die für Abo-Verlängerungen und kleine Entwickler von 15 auf 12 Prozent.
Entwickler fordern Angleichungsmechanismus







