Ex­per­tenkom­mis­si­on zu Social Media: Vielleicht eine Altersgrenze und 55 weitere Maßnahmen

Zum Umgang junger Menschen mit Social Media gibt eine Kommission zahlreiche Empfehlungen ab. Beim Streitthema „Verbot“ legen sich die Ex­per­t:in­nen aber nicht fest.

Social-Media-Verbot ab 13, 14 – oder gar nicht? Die Ex­per­t:in­nen­kom­mis­si­on legt sich nicht fest

Thomas Trutschel/imago

Kinder und Jugendliche sollen besser vor den Gefahren von Social Media und künstlicher Intelligenz geschützt werden. Das forderte am Mittwoch die von Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU) eingesetzte Ex­per­t:in­nen­kom­mis­si­on „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“. Für „ein gutes Aufwachsen“ mit Tiktok und Co. gehöre allerdings genauso Befähigung und Teilhabe, sagte der Kieler Bildungsforscher Olaf Köller bei der Vorstellung von 56 Empfehlungen. Wie das gelingen soll, steht in einem umfassenden Papier, das Köller und seine Kommissions-Co-Vorsitzende Nadine Schön zuvor der Bundesregierung übergeben hatten.