Ella sitzt auf einer bunten Picknickdecke im Englischen Garten. Vor ihr Tuc-Kekse, mehrere Dosen voll mit Wassermelonen-Stücken und zwei Kästen Bier. Der Atem ist noch schwer von der jüngsten Volleyball-Runde. Hunde bellen. Und die große Uni-Freundesgruppe um sie herum diskutiert laut über den Endstand. Alle lachen. Ella versucht, mitzulachen. Sie sagt aber nichts. Und die anderen sagen nichts zu ihr. Sie ist dabei, aber irgendwie auch nicht. Sie gehört dazu, aber irgendwie auch nicht. In ihrem Kopf schreit eine Stimme immer lauter werdend: „Was muss ich tun, damit ich endlich Teil dieser Gruppe bin? Mögen die anderen mich nicht?“