Es ist ein Zitat aus einem längeren Interview, das jetzt überall die Runde macht – und viele, teils scharfe Reaktionen hervorruft. In einem Talk mit Johannes B. Kerner bei Magenta TV hatte der Tokio-Hotel-Musiker Tom Kaulitz von seinen Sorgen bezüglich Sachsen-Anhalt gesprochen.Kaulitz wurde in Leipzig geboren und wuchs mit seinem Zwillingsbruder Bill in Loitsche bei Magdeburg auf. Inzwischen leben beide seit vielen Jahren in den USA; Tom Kaulitz wohnt mit seiner Frau Heidi Klum in einer Villa in einem exklusiven Teil von Los Angeles.

Doch im gemeinsamen „Kaulitz Hills“-Podcast reden Bill und Tom Kaulitz auch immer wieder über ihre alte ostdeutsche Heimat. Zum einen berichten sie von „traumatischen“ Erfahrungen und einer harten Jugend als exzentrische Außenseiter, von der Angst, vor die Tür zu gehen und verprügelt zu werden. Auf der anderen Seite sind aber auch immer wieder liebevolle Erinnerungen Thema. Dass Bill Kaulitz sich 2025 für ein Vogue-Covershooting in Loitsche ablichten ließ, konnte man durchaus als Versöhnungsgeste lesen.

Darf man als Promi aus weiter Entfernung mitreden?

Johannes B. Kerner kam nun erneut auf das Bundesland zu sprechen, in dem am 6. September gewählt wird – und in dem sich die AfD laut Umfragen eine absolute Mehrheit sichern könnte. „Die Entwicklung in Sachsen-Anhalt finde ich natürlich kritisch und nicht schön zu sehen“, sagte Kaulitz im Talk. „Wir haben viel Erfahrung mit rechts gemacht, auch mit extrem rechts. Und hatten als Kinder unsere Erfahrungen.“