Tokio-Hotel-Star Tom Kaulitz, 36, blickt besorgt auf seine Heimat Sachsen-Anhalt. Die politische Entwicklung dort finde er »natürlich kritisch und nicht schön zu sehen«, sagte der Musiker zu Johannes B. Kerner, 61. Der Moderator interviewte Kaulitz in der neuen Folge seines Gesprächsformats »Bestbesetzung« bei MagentaTV. Darin äußerte sich Kaulitz unter anderem zum drohenden Wahlsieg der AfD sowie zur »Wetten, dass..?«-Moderation im Dezember.Tom Kaulitz wuchs gemeinsam mit seinem Zwillingsbruder Bill bei ihrer Mutter und deren Partner im Dorf Loitsche bei Magdeburg auf, ehe sie mit ihrer Band Tokio Hotel weltberühmt wurden. »Wir haben viel Erfahrung mit rechts gemacht, auch mit extrem rechts«, sagte Kaulitz im Interview. Schon als Jugendlicher habe er sich klar positioniert und sei in Magdeburg mit Punkern für Links auf Demonstrationen gegangen. Dass die AfD in Sachsen-Anhalt nun »extrem stark« sei, mache ihn »traurig«. Es sei »total schade und besorgniserregend.«Am 6. September wird in Sachsen-Anhalt gewählt. Jüngste Umfragen sehen die AfD mit über 40 Prozent auf Platz eins, weit vor der CDU mit 24 bis 26 Prozent. Zuletzt wurde deshalb über eine mögliche Regierungsbeteiligung oder Kooperation der Linken diskutiert. Dann löste der neue Linkenchef Luigi Pantisano mit Äußerungen einen Eklat aus. In einem Interview mit der »Bild«-Zeitung verglich er die Politik von CDU und AfD und nannte beides »faschistisch«. (Lesen Sie hier mehr dazu .)