Nach dem Fund eines toten Säuglings im baden-württembergischen Renningen ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft nun gegen die Mutter. Sie soll das tote Kind mutmaßlich selbst am Ortsrand abgelegt haben, wie die Ermittler in Stuttgart und Ludwigsburg am Mittwoch mitteilten. Es gebe keine Hinweise auf eine Entführung des Säuglings, die Todesumstände seien weiter unklar. Gegen die Mutter bestehe der Verdacht, eine Straftat vorgetäuscht zu haben.Die Polizei hatte das tote Kind am Freitag nach einer stundenlangen Suchaktion entdeckt. Der drei Monate alte Junge galt seit der Nacht zum Donnerstag als verschollen. Die Eltern hätten die Vermisstenanzeige gestellt, teilte die Polizei damals mit. Der Säugling war demnach kurz vor Mitternacht aus seinem Kinderwagen verschwunden.Umstände bleiben unklarEs folgte eine Suchaktion, an der sich Dutzende Kräfte der Polizei beteiligten. Suchhunde des Deutschen Roten Kreuzes, Hubschrauber, Drohnen mit Wärmebildkameras und Leichenspürhunde waren im Einsatz.Gegen 13.45 Uhr fand die Polizei dann die Babyleiche. Durch einen DNA-Abgleich sei es inzwischen als das vermisste Kind identifiziert worden, teilten die Ermittler am Mittwoch mit.In dem Fall ermittelt die eigens eingerichtete Ermittlungsgruppe „Wagen“. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Ludwigsburg besteht sie derzeit aus 13 Personen.
Renningen: Ermittlungen gegen Mutter nach Fund von totem Baby
Die Eltern hatten das Kind in der Nacht zum Donnerstag als vermisst gemeldet, am Freitag fanden Einsatzkräfte den Leichnam. Nun steht die Mutter selbst unter Verdacht.










