US-Präsident Donald Trump zufolge fordert Iran keine Gebühren für eine Schiffspassage durch die Straße von Hormus. Iran habe die USA darüber informiert, dass entgegen anderslautenden Berichten keine Zölle, Versicherungskosten oder sonstige Abgaben verlangt oder eingenommen würden, schreibt Trump in einem Social-Media-Beitrag . Sollte sich dies als Falschinformation herausstellen, würden die Verhandlungen sofort beendet werden, erklärt er weiter.
Schiffsverkehr durch Straße von Hormus legt zuIran hatte die für den Welthandel wichtige Straße von Hormus kurz nach Beginn der Angriffe der USA und Israels blockiert. Danach brach der Ölhandel ein.Inzwischen durchqueren wieder mehr Schiffe die Straße von Hormus. Die Zahl der Schiffspassagen ist seit der Unterzeichnung der Absichtserklärung zwischen den USA und Iran gestiegen, auch wenn das Verkehrsaufkommen laut Daten des Dienstleisters Kpler weiterhin unter dem Vorkriegsniveau liegt.
»Schätzungen zufolge wurden in den vergangenen Tagen täglich etwa sechs bis sieben Millionen Barrel Öl durch die Meerenge transportiert«, erklärten Analysten der ING-Bank. Das ist noch weit entfernt von den fast 20 Millionen Barrel pro Tag, die dort vor Beginn des Krieges täglich transportiert wurden. Allerdings haben Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate ihre Ölexporte in den vergangenen Monaten über alternative Routen etwa per Pipeline erheblich gesteigert.Am Dienstag kündigte die Uno-Seeschifffahrtsorganisation den Start ihres Plans zur Evakuierung der in der Straße von Hormus festsitzenden Seeleute und Schiffe an. Sie habe dafür die »notwendigen Sicherheitsgarantien« erhalten, erklärte sie.














