Diskriminierung im Freibad: Kein Deutsch, kein Eintritt? Der Leiter gerät ins Schwimmen

Im Heidebad in Halle sollen nur Menschen hereingelassen werden, die Deutsch sprechen. Der Leiter sagt, die Regel gebe es nicht. Die Wahrheit liegt dazwischen.

Aber was ist eigentlich mit Menschen, die gehörlos oder sehbehindert sind

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Am Eingang des Heidebads in Halle deutet nichts darauf hin, dass die Fähigkeit, sich auf Deutsch zu verständigen, zur Eintrittsvoraussetzung werden könnte. Auch nachdem ich an der Kasse mit dem grammatikalisch unvollständigen Satz „Einmal Student bitte“ erscheine, werden meine Deutschkenntnisse nicht weiter getestet. „Ach, das glaub’ ich dir auch so“, sagt die Frau am Einlass freundlich, während ich meinen Studierendenausweis in die Luft halte. Ob dieses kurze Gespräch schon entscheidend dafür ist, ob ich hereingelassen werde? „Kein Deutsch = kein Eintritt ins Heidebad in Halle.“ Diese Schlagzeile geht seit Sonntagabend durch sämtliche Medien. Als Grund nennt das Heidebad: Sicherheit.