Postman, Hersteller des gleichnamigen API-Entwicklungs-Tools, führt mit Passport ein sicheres Zugangssystem für APIs ein. Es basiert nicht mehr auf Zugangsschlüsseln (API-Keys, Credentials), die jeder verwenden kann, der sie besitzt – also auch Einbrecher. Sondern es führt eine Zugangskontrolle mit individuellen Zertifikaten ein.

API-Nutzer sind dabei kryptografisch eindeutig identifiziert und bekommen Zugänge von Postman granular und kontrolliert freigeschaltet. Der private Schlüssel verbleibt jeweils beim Nutzer, sodass niemand anderes die zugehörigen Zugangsschlüssel verwenden kann. Die Zugangsprüfung findet in einem speziellen Postman-Proxy innerhalb des Kundennetzwerks statt.

Privater Schlüssel und der Zugangs-Proxy verbleiben in der Umgebung des API-Nutzers.

(Bild: Postman)

Postman prüft das Zertifikat des Kunden und erteilt dauerhaften oder temporären Zugang zu API-Endpunkten. Agenten können Zugänge an Unteragenten weitergeben, aber nur kurzzeitig im zertifizierten Bereich. Unternehmensweite Access Points lassen sich ebenfalls in das System integrieren.