In Bayern sollen die Hochschulen es nicht mehr verbieten dürfen, Künstliche Intelligenz in „unbeaufsichtigten Prüfungen“ zu verwenden. Also könnten Studenten ihre Hausarbeiten sowie ihre Bachelor- und Masterarbeiten künftig ganz oder teilweise von Sprachmodellen formulieren lassen.So jedenfalls liest sich der Entwurf für die Anpassung des bayerischen Hochschulinnovationsgesetzes, der in der Kabinettssitzung am 23. Juni beschlossen wurde. Der Freistaat will damit sein nach eigenen Aussagen „modernstes Hochschulrecht“ noch moderner machen und den Einsatz von KI fördern. Die Universitäten verlieren so die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, ob sie den Gebrauch von KI bei unbeaufsichtigten Prüfungen zulassen oder nicht. Allerdings sollen die Hochschulen eine Kennzeichnungspflicht für KI-Nutzung in ihre Prüfungsordnungen aufnehmen.Wie KI an Universitäten und Fachhochschulen genutzt werden darf, dafür fehlen allerdings noch die Regeln. Die müssten so aufgestellt werden, „dass - so zitierte der Bayerische Rundfunk Wissenschaftsminister Markus Blume, „der Einsatz von künstlicher Intelligenz dann auch für alle Seiten gewinnbringend stattfindet.“
KI an Hochschulen: Bayern will Benutzung bei Prüfungen erlauben
Dürfen Studenten ihre Hausarbeiten mithilfe von Künstlicher Intelligenz schreiben? Bisher konnten Hochschulen in Bayern das untersagen. Das soll sich nun ändern, kündigte die Landesregierung an.






