Auf den Straßen rund um Lärz rollt der Verkehr seit den frühen Morgenstunden, in Neustrelitz füllen sich die Bahnsteige mit Menschen und Rucksäcken. Mit der Öffnung der Festivaltore um 7 Uhr hat am Mittwoch die Fusion begonnen. Bis Sonntag verwandelt sich der ehemalige Militärflugplatz in Mecklenburg-Vorpommern erneut in eine Stadt auf Zeit – mit etwa 70.000 Besuchern, über 3.300 Künstlern und rund 40 Bühnen. Damit zählt die Fusion zu den größten alternativen Musik- und Kulturfestivals Europas.
Zwei Sonderzüge von Berlin am 24. Juni
Die Anreise ist für Behörden und Veranstalter eine logistische Herausforderung. Die Polizei ist mit einem Großeinsatz vor Ort und erwartet vor allem auf der B198 zwischen Wesenberg und Mirow sowie auf den Zufahrtsstraßen zum Festivalgelände ein deutlich erhöhtes Verkehrsaufkommen. Eine mobile Polizeiwache ist während des gesamten Festivals rund um die Uhr besetzt. Unterstützung kommt von Bundespolizei und Zoll.
Ein wesentlicher Teil des Verkehrskonzeptes setzt auf die Bahn. Nach Angaben des Landes werden rund 15.000 Festivalgäste mit dem Zug erwartet. Zwischen Berlin und Neustrelitz verkehren zusätzliche Sonderzüge. Der erste fuhr um 10.09 Uhr von Berlin-Gesundbrunnen nach Neustrelitz, der nächste wird um 13.09 Uhr fahren. Der Zug fährt ohne Halt bis Neustrelitz. Festivalbesucher werden gebeten, keine Fahrräder mitzunehmen, weil viele Fahrgäste erwartet werden.














