Keine Abkühlung in Sicht: Es bleibt heiß in Deutschland. Vorsicht ist nicht nur wegen der Temperaturen angesagt, sondern auch wegen der Sonnenstrahlen. Extreme Hitze im Westen und Südwesten, die sich nach Norden hin ausbreitet, sagt der Deutsche Wetterdienst (DWD) nicht nur für heute voraus. Im Norden liegen die Höchstwerte demnach bei 27 bis 34 Grad, im Rest des Landes werden 32 bis 39 Grad erwartet. Einzig über dem südlichen Bergland seien vereinzelt kräftige Gewitter möglich, hieß es – ansonsten bleibe es heiter und teils sonnig.
Tückisch ist dabei besonders die nicht direkt spürbare UV-Strahlung. Am Mittwoch und Donnerstag werden die bislang höchsten Indexwerte des Jahres erwartet, wie das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) mitteilte. In Norddeutschland werde ein UV-Index bis 8 erwartet, in Mitteldeutschland bis 9, in Süddeutschland seien stellenweise 10 möglich, im Hochgebirge gar 11 (»extrem«). Der UV-Index-Wert gibt an, welche Tagesspitzenwerte der sonnenbrandwirksamen Strahlung am Boden erwartet werden.
»Bei diesem Wetter ist viel Trinken ratsam«Aktuell hätten die Sonnenstrahlen einen kurzen Weg durch die Atmosphäre, erklärte das BfS. Zudem sei mit wenig schützendem Ozon in der Atmosphäre über Deutschland zu rechnen. Schon ab einem Indexwert von 3 sei UV-Schutz angebracht. Besonders Kinder müssten geschützt werden: »Sonnenbrände im Kinder- und Jugendalter erhöhen das Risiko für UV-bedingte Erkrankungen von Haut und Augen im späteren Leben.«












