Deutlich fallende Kurse von SK Hynix und Samsung haben nicht nur in Südkorea die Aktienkurse merklich in die Tiefe gerissen. Auch in Europa und den USA ging es für die Anteile von Konzernen aus der Halbleiter- und IT-Branche merklich nach unten. Verantwortlich war offenbar ein Bericht über einen Strategiewechsel bei SK Hynix, wo die Kapazitäten für die Herstellung von KI-Speicherchips zugunsten von DRAM weniger stark ausgebaut werden sollen. Das habe Sorgen geschürt, dass die Nachfrage nach KI-Rechenzentren zurückgeht, fasst Bloomberg zusammen. In der Folge sackten die Anteile von SK Hynix und Samsung jeweils um mehr als 12 Prozent ab, der südkoreanische Index Kospi insgesamt um 10 Prozent. Der Nasdaq-100 schloss rund 2,2 Prozent im Minus.
Trotz Blase keine großen Sorgen
An den US-Märkten fielen die Verluste zwar geringer aus, aber Intel und AMD verloren gut 6 Prozent, Micron sogar über 12 Prozent. In Europa ging es beispielsweise für ASML um rund 6 Prozent nach unten. SpaceX hat inzwischen sogar den Großteil der Gewinne seit dem Börsengang vor einer Woche wieder verloren. Für die restlichen Konzerne handelt es sich bei dem Rückgang zumeist um vergleichsweise kleine Korrekturen, insgesamt stehen die Aktien der Branche weiterhin deutlich im Plus. So haben die Aktien der großen Speicherhersteller zuletzt dafür gesorgt, dass der südkoreanische Aktienmarkt gleich mehrere aus anderen Staaten überholt hat, darunter auch den deutschen DAX.














