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Autoindustrie: Audi stellt Absatzziele infrage – mögliche Folgen für Standorte Derzeit prüft der Autohersteller, ob er die mittelfristigen Verkaufsziele senkt und ein neues Werk in den USA errichtet. Das könnte zu einem Konflikt mit den heimischen Arbeitnehmern führen.
Roman Tyborski 24.06.2026 - 04:01 Uhr Artikel anhörenAudi-Chef Gernot Döllner: Der Manager hätte gerne ein eigenes US-Werk. Foto: Daniel Karmann/dpa, PR [M]Düsseldorf, Ingolstadt. Die Verkaufszahlen sind schlecht. Die Führungsriege des Autoherstellers Audi prüft deshalb, das mittelfristige Absatzziel zu senken. Statt bis zu 2,2 Millionen Fahrzeuge plane der Vorstand um Audi-Chef Gernot Döllner bestenfalls nur noch zwei Millionen Fahrzeuge jährlich zu produzieren. Das hat das Handelsblatt aus Konzernkreisen erfahren. Die Reduzierung um mindestens 200.000 Einheiten entspricht in etwa dem Volumen eines Werks.Die Ingolstädter würden damit ihren Beitrag zu den allgemein abgesenkten Werkskapazitäten des Mutterkonzerns Volkswagen leisten, begründen Insider das nun angedachte Vorgehen. VW-Chef Oliver Blume plant das weltweite Produktionsvolumen aller Marken von über zehn auf rund neun Millionen Einheiten zu reduzieren.Auf die Audi-Standorte, allen voran die Werke in Deutschland, dürften niedrigere Absatzziele den Druck erhöhen – zumal ein zusätzliches Werk des Autoherstellers in den USA geplant ist. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt







