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Unbewohnbare ErdeErinnern Sie sich noch an die Zeit, als der Wetterbericht einfach nur der Wetterbericht am Ende der »Tagesschau« war? Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass diese Zeit vorbei ist. Berichte über Fluten, Stürme oder – wie jetzt – Hitzewellen bestimmen regelmäßig die Nachrichten. Doch noch immer gibt es da draußen Menschen, die behaupten, dass es schlicht Zufall sei, wenn Temperaturen in Mitteleuropa über Tage hinweg über 40 Grad Celsius liegen (mehr dazu hier ).
Trockener Boden in München: Keine Laune der Natur
Ja, nicht jedes einzelne Wetterphänomen ist auf den Klimawandel zurückzuführen. Doch dass seit mindestens einem Jahrzehnt Sommer für Sommer Hitzerekorde gebrochen werden, ist keine Laune der Natur. Es ist ein alarmierendes Indiz dafür, dass unsere Welt aus den Fugen gerät (mehr dazu hier ).Die Beteuerungen der Regierenden, den Klimaschutz nun aber wirklich ernst zu nehmen, kommen inzwischen so regelmäßig wie die Hitzesommer. Leider geraten sie meist wieder in Vergessenheit, sobald die Temperaturen im Herbst sinken. Manche Politikerinnen und Politiker wiederum haben sich von Klimawandelleugnern direkt zu Klimafatalisten gewandelt und sagen, die Erderhitzung sei ohnehin nicht mehr zu stoppen. Lange werden wir uns diese Form der Realitätsverweigerung nicht mehr leisten können. Der Autor David Wallace-Wells hat bereits 2019 in einem Buch das Szenario einer »unbewohnbaren Erde« entworfen. Wir nähern uns dem rasend schnell an.








