Panama ist ausgeschiedenPanamas Coach Thomas Christiansen vertraute nach dem 0:1 gegen Ghana bis auf Fajardo, der Waterman ersetzte, auf dasselbe Personal.Mit drei Neuen reagierte Kroatiens Coach Zlatko Dalic auf das 2:4 gegen England: Pongracic, Kovacic und Marco Pasalic erhielten anstelle von Vuskovic, Petar Susic und Mario Pasalic das Startelfmandat.Deutliche optische Vorteile für Kroatien (Ballbesitz 64 Prozent), dessen Kapitän Modric sein 200. Länderspiel absolvierte, kennzeichneten Durchgang eins. Gefährlich wurden die Vatreni gegen bissige und defensiv hellwache Mittelamerikaner allerdings lange Zeit nicht, im letzten Drittel fehlte es an Präzision.Panama gefährlicher: Murillo gibt Gvardiol Rätsel aufLos Canaleros wiederum agierten in einer intensiven Partie schnörkelloser, stießen immer wieder über den rechten Flügel gefährlich nach vorne: Fajardo verpasste eine Flanke von Murillo knapp (16.). Derselbe Akteur bereitete wenig später maßgerecht vor für Rodriguez, dessen Kopfball Livakovic an die Latte lenkte (23.). Ein Treffer hätte zwar nicht gezählt, weil der Ball schon im Toraus war, aber auch danach deckte Murillo zum wiederholten Male Schwächen auf Kroatiens linker Abwehrseite auf (39.).Und Modric & Co.? Enttäuschten, zeigten keine Entschlossenheit, streuten immer wieder Ballverluste ein. Kurz gesagt: Der Motor der Vatreni stotterte erheblich - es dauerte bis kurz vor der Pause, ehe sie auf den Chancenzettel fanden (Baturina, 45.+1).Joker Budimir sticht schnell - Pasalic vergibtEs musste mehr kommen vom Favoriten - Dalic brachte mit Budimir und Kramaric zum Wiederanpfiff frisches Personal. Mit schneller Auswirkung: Ersterer nutzte eine Stanisic-Flanke in Torjäger-Manier zur Führung (54.).Kurz danach scheiterte der durchgebrochene Pasalic frei vor Mosquera am Keeper und jagte den Nachschuss aus spitzem Winkel drüber - eine Monster-Doppelchance (57.).Dies hätte schon eine Vorentscheidung sein können, so aber blieb Panama im Spiel - und öffnete leidenschaftlich kämpfend früh die Schleusen. Kroatiens Konter wurden im Keim erstickt, die Vatreni sahen sich mit fortwährenden Attacken des Underdogs konfrontiert, konnten und mussten sich auf Livakovic verlassen, der gegen Murillo und Harvey binnen einer Minute dreimal parierte (68.).Die Christiansen-Elf hatte damit aber ihr Pulver nahezu verschossen und kam trotz allen Einsatzes nur noch zu Halbchancen. In einem Spiel, in dem der Underdog durchaus ein Remis verdient gehabt hätte, blieb es beim 1:0 für Kroatien.Im abschließenden dritten Gruppenspiel trifft das damit ausgeschiedene Panama am Samstag (23 Uhr) auf das Schwergewicht England. Zeitgleich bekommt es Kroatien mit Ghana zu tun. Der Gruppensieg ist für alle drei letztgenannten Teams noch möglich.
Kroatiens Joker Budimir braucht kaum Anlaufzeit
Panama ist ausgeschiedenPanamas Coach Thomas Christiansen vertraute nach dem 0:1 gegen Ghana bis auf Fajardo, der Waterman ersetzte, auf dasselbe Personal.Mit drei Neuen reagierte Kroatiens Coach Zlatko Dalic auf das 2:4 gegen England: Pongracic, Kovacic und Marco Pasalic erhielten anstelle von Vuskovic, Petar Susic und Mario Pasalic das Startelfmandat.Deutliche optische Vorteile für Kroatien (Ballbesitz 64 Prozent), dessen Kapitän Modric sein 200. Länderspiel absolvierte, kennzeichneten Durchgang eins. Gefährlich wurden die Vatreni gegen bissige und defensiv hellwache Mittelamerikaner allerdings lange Zeit nicht, im letzten Drittel fehlte es an Präzision.Panama gefährlicher: Murillo gibt Gvardiol Rätsel aufLos Canaleros wiederum agierten in einer intensiven Partie schnörkelloser, stießen immer wieder über den rechten Flügel gefährlich nach vorne: Fajardo verpasste eine Flanke von Murillo knapp (16.). Derselbe Akteur bereitete wenig später maßgerecht vor für Rodriguez, dessen Kopfball Livakovic an die Latte lenkte (23.). Ein Treffer hätte zwar nicht gezählt, weil der Ball schon im Toraus war, aber auch danach deckte Murillo zum wiederholten Male Schwächen auf Kroatiens linker Abwehrseite auf (39.).Und Modric & Co.? Enttäuschten, zeigten keine Entschlossenheit, streuten immer wieder Ballverluste ein. Kurz gesagt: Der Motor der Vatreni stotterte erheblich - es dauerte bis kurz vor der Pause, ehe sie auf den Chancenzettel fanden (Baturina, 45.+1).Joker Budimir sticht schnell - Pasalic vergibtEs musste mehr kommen vom Favoriten - Dalic brachte mit Budimir und Kramaric zum Wiederanpfiff frisches Personal. Mit schneller Auswirkung: Ersterer nutzte eine Stanisic-Flanke in Torjäger-Manier zur Führung (54.).Kurz danach scheiterte der durchgebrochene Pasalic frei vor Mosquera am Keeper und jagte den Nachschuss aus spitzem Winkel drüber - eine Monster-Doppelchance (57.).Dies hätte schon eine Vorentscheidung sein können, so aber blieb Panama im Spiel - und öffnete leidenschaftlich kämpfend früh die Schleusen. Kroatiens Konter wurden im Keim erstickt, die Vatreni sahen sich mit fortwährenden Attacken des Underdogs konfrontiert, konnten und mussten sich auf Livakovic verlassen, der gegen Murillo und Harvey binnen einer Minute dreimal parierte (68.).Die Christiansen-Elf hatte damit aber ihr Pulver nahezu verschossen und kam trotz allen Einsatzes nur noch zu Halbchancen. In einem Spiel, in dem der Underdog durchaus ein Remis verdient gehabt hätte, blieb es beim 1:0 für Kroatien.Im abschließenden dritten Gruppenspiel trifft das damit ausgeschiedene Panama am Samstag (23 Uhr) auf das Schwergewicht England. Zeitgleich bekommt es Kroatien mit Ghana zu tun. Der Gruppensieg ist für alle drei letztgenannten Teams noch möglich.












