Quelle: dpa Berlin/Brandenburg
23. Juni 2026, 20:45 Uhr
Mit einem blauen Buddy-Bären setzt die jüdische Gemeinde Berlin ein Zeichen für Vielfalt – und sendet eine klare Botschaft gegen Antisemitismus.
© Andreas Rabenstein/dpa
Die jüdische Gemeinde Berlin hat jetzt einen eigenen Buddy-Bären. Der zwei Meter große blaue Bär ist beschrieben mit den Namen aller Einrichtungen der jüdischen Gemeinde. Er wurde am Abend bei deren Sommerempfang im Innenhof der großen Synagoge in Berlin-Mitte vorgestellt. Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU), Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) und Gedeon Joffe, Vorsitzender der Gemeinde, enthüllten die Figur.Angesichts der Polizeipräsenz vor der Synagoge in der Oranienburger Straße, sagte Wegner in seiner Begrüßungsrede: «Ich möchte erleben, dass die jüdische Gemeinde feiern kann und keine Polizei nötig ist.» Auftrag der Politik und der Gesellschaft sei es, «dass jüdisches Leben in unserer Stadt sicher ist». Auch wenn Menschen mit Kippa Angst hätten, in bestimmte Stadtteile zu gehen, müsse laut Wegner klar sein: Hass, Hetze, Rassismus und Antisemitismus gehörten nicht zur DNA von Berlin; anders als die jüdische Community, die tatsächlicher und wichtiger Teil der Stadt sei.






