Umgang mit der Naturkrise: Der Umweltminister groovt mit dem Zeitgeist

In Zeiten des Bürokratieabbaus gilt Umweltpolitik als nervig. Das Umweltministerium will mit 50 Maßnahmen für mehr Effizienz in die Offensive kommen.

Zauneidechsen wohnen gern im Schotter von Bahngleisen. Damit sie deren Ausbau nicht stören, gibt es standardisierte Verfahren

Hans Lang/picture alliance

Umweltpolitik aus dem Hause Carsten Schneider klingt neuerdings wie eine Treckergarage: Mit den Vorhaben „UmoG“, „UmoV“ und „UmoP“ möchte der Sozialdemokrat Unternehmen entlasten sowie Verfahren effizienter machen. „Der Bürokratieabbau schwingt in der Luft“, sagt Schneiders Staatssekretär, Jochen Flasbarth, „wir wollen nicht getrieben werden, sondern selbst die Initiative ergreifen.“ Also hat das Ministerium 50 Maßnahmen zusammengestellt, das „Paket zur Stärkung eines modernen, digitalen und wirksamen Umweltschutzes, UmoP“.