Olga Nevska kann sich noch gut an die Anfänge der Elektromobilität bei der Deutschen Telekom erinnern, etwa vier Jahre ist das her. Die Ambitionen des Unternehmens, den Fuhrpark schnell zu elektrifizieren, waren groß. Doch vor dem Bürogebäude gab es nur zwei Ladesäulen. Und als die ersten E-Dienstwagen angeschafft wurden, waren diese Stromtankstellen quasi ständig besetzt. Manchmal hingen Zettel an der Windschutzscheibe, darauf eine Telefonnummer: „Ruf an, wenn ich wegfahren soll.“ Eine Notlösung, damit jeder E-Autofahrer doch noch an Strom für seine Batterie kam.