Gibt es genug öffentliche Ladesäulen in Deutschland? Der Streit darum würde, wäre es nicht ohnehin schon so heiß, die Nutzer von Elektroautos richtig auf Temperatur bringen. Fakt ist: Der Ausbau des Netzes stockt, statt Ladelust herrscht Ladefrust. Viele Anbieter wollen nur noch raus.
Für seinen Ladesäulenreport hat mein Kollege Christoph Seyerlein mit Topentscheidern in der Branche gesprochen und exklusive Daten analysiert. Sein Fazit: Im Ladegeschäft lösen derzeit Totengräber die Goldgräber ab. Knapp 1800 Anbieter rangeln in Europa um Marktanteile, doch 70 Prozent der Stationen verbrennen Geld, weil dort zu selten E-Autos eingesteckt werden. Nutzer beklagen den Gebührendschungel, Schnelllader sind rasch veraltet. Geht der Ladebranche der Saft aus? Alles, was Sie über das deutsche Ladesäulen-Drama wissen müssen.
Abriss im Ausbau: Viele Ladesäulenanbieter wollen den Markt lieber heute als morgen verlassen
Die Wirtschaftsnews des Tages:Der Pharma- und Agrarkonzern Bayer hat im milliardenschweren US-Rechtsstreit um mutmaßliche Krebsrisiken seines Unkrautvernichters Glyphosat einen entscheidenden Sieg vor dem Obersten Gerichtshof der USA errungen. Der Supreme Court hat entschieden, dass die Zulassungsvorgaben der Bundesbehörden Vorrang vor dem Recht einzelner Bundesstaaten haben. Damit entzogen die Richter Tausenden Klagen gegen Bayer die Grundlage. Die Aktie steigt zweistellig.Deutschland drohen bis Sonntag Temperaturen von 40 Grad. In einem Zug kann das zur Belastungsprobe werden. Die Deutsche Bahn kommt den Reisenden nun entgegen und bietet wegen der Hitze kostenlose Stornierungen an.Im Poker um die Perle des VW-Konzerns hat sich der US-Finanzinvestor Bain Capital durchgesetzt und übernimmt die Mehrheit an der Motorentochter Everllence. Bei der Abstimmung über die Gebote sollen sich die Vertreter der Porsche SE enthalten haben. Der Deal galt wegen möglicher Interessenkonflikte als heißes Eisen.Seit dem Scheitern der geheimen Telefondiplomatie ist der Übernahmekampf zwischen UniCredit und Commerzbank weiter eskaliert. Commerzbank-Chefin Bettina Orlopp (54) verdächtigt UniCredit, ihre Aktienpositionen aufzublähen. Großinvestoren seien der Commerzbank treu geblieben, widerspricht Orlopp ihrem Kontrahenten Andrea Orcel (63). The heat is on.






