Regierungskrise in Rumänien: Liberaler fällt durch

Der designierte Premier Adrian Veştea verfehlt die nötige Mehrheit im Parlament. Jetzt muss Staatschef Dan einen neuen Kandidaten vorschlagen.

Der designierte Premier Adrian Veştea (Mitte) wurde vom rumänischen Parlament nicht bestätigt

Vadim Ghirda/ap

Der zweite Anlauf des rumänischen Staatspräsidenten Nicuşor Dan, den von ihm designierten Regierungschef Adrian Veştea vom Parlament bestätigen zu lassen, ist am Montag gescheitert. Für den liberalen Adrian Veştea und die von ihm zusammengestellte Regierungsriege stimmten am Montag 189 Parlamentarier. Für seine Wahl hätte Veştea 233 Stimmen gebraucht. Ähnlich war es Anfang Juni Eugen Tomac ergangen. Er warf noch vor einer Abstimmung im Parlament die Flinte ins Korn, nachdem die Mehrzahl der Abgeordneten ihre Ablehnung angekündigt hatten.