Erst juckt es am Knöchel, dann am Hals, am nächsten Morgen sitzen die roten Quaddeln in kleinen Gruppen. Wer den Übeltäter sucht, findet meist nichts.Gnitzen sind so klein, dass man sie kaum bemerkt. Erst die Haut verrät, dass man gestochen wurde.In Berlin häufen sich die Stiche gerade nach den schwülwarmen Abenden am Wasser. Schuld sind winzige Mücken, die durch fast jedes Fliegengitter schlüpfen.

Was sind Gnitzen überhaupt?

Gnitzen, auch Bartmücken genannt, bilden eine eigene Mückenfamilie. Mit ein bis vier Millimetern sind sie deutlich kleiner als die gewöhnliche Stechmücke, manche messen kaum einen Millimeter.Stechen tun nur die Weibchen. Sie brauchen Blut, damit ihre Eier reifen.Ihr Stechwerkzeug ist kurz und kräftig. Gnitzen reißen die Haut auf und saugen aus der kleinen Wunde – anders als Stechmücken, die ein Blutgefäß anzapfen.

Eine Stechmücke, die ein Blutgefäß anzapft

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