Die Studie zu Gewalt in Berliner Schulen zeigt einen deutlichen Anstieg der Vorfälle. Lösungsansätze gibt es genug. Was fehlt, ist Mut – und Geld.
D as Ergebnis ist besorgniserregend, gleichzeitig aber für Lehrer*innen und Schulleiter*innen keine Überraschung: Gewalt ist an Schulen in Berlin ein großes oder sehr großes Problem. Zum Teil macht sie einen Schulalltag unmöglich und Präventionsarbeit bleibt auf der Strecke. Das zeigt nun im Detail eine repräsentative Studie. Berlin hat dafür rund 14.000 Schüler*innen und 2.500 Lehrer*innen und Pädagog*innen zu Gewalt und Konflikten unter Schüler*innen befragt. Es ist das erste Mal, dass ein Bundesland es sich leistet, so genau hinzugucken. Deutlich ist: Es braucht umfassende Anstrengungen, um dagegen vorzugehen, und die Schulen sollten sich auf breite Unterstützung verlassen können.
Schule schafft es nur unzureichend, queere oder jüdische Jugendliche zu schützen
Und tatsächlich liefert die Studie wertvolle Einblicke, die dabei helfen können, präzise gegen Gewalt an Schulen vorzugehen. Gewalt entzündet sich demnach besonders häufig an Kleinigkeiten, oft spielen auch der Körper, das Aussehen oder Kleidungsstücke eine Rolle. 27 Prozent der Schüler*innen sagen auch, dass es gar keinen besonderen Grund gab.











