Der Bau der Fehmarnbelt-Querung verzögert sich auf deutscher wie auch auf dänischer Seite. Wie und wann genau es weitergeht, soll laut Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder im Herbst geklärt werden.

„Ich gehe davon aus, dass wir uns im Oktober etwa dann wieder auf Regierungsseite zusammentun werden, um dann klar zu kommunizieren, wie der weitere Ablauf auch und gerade in zeitlicher Hinsicht aussehen wird“, sagte der CDU-Politiker beim Besuch der Baustelle in Puttgarden mit der dänischen Verkehrsministerin Signe Munk und dem schleswig-holsteinischen Verkehrsminister Claus Ruhe Madsen (CDU).

Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Madsen sagte bei dem Besuch, einen „großen Fortschritt“ erkennen zu können. In seiner Rede hob er die „fantastischen Chancen“ des Projekts in den Vordergrund. „Das wird viel für den Tourismus, für den kulturellen Austausch, aber natürlich auch für die Wirtschaft bedeuten“, betonte er.

Der 18 Kilometer lange Fehmarnbelt-Tunnel soll Deutschland und Dänemark verbinden. Dadurch werde sich die Fahrtzeit von Hamburg nach Kopenhagen um zwei Stunden verkürzen, sagte die dänische Verkehrsministerin Munk. „Ich glaube, dass das Projekt für die Region von großem Nutzen sein wird, sowohl hier auf deutscher Seite als auch insbesondere auf dänischer Seite für die Gemeinde Lolland“, betonte sie.