Startseite

Meinung

Kolumnen

Kinder: Warum Routinen Eltern im Alltag entlasten Man sagt immer, Routinen sind wichtig für Kinder. Unsere Autorin weiß allerdings: Selten wünscht man sich mehr Erwartbarkeit als im Alltag als Mutter.

Agatha Kremplewski 23.06.2026 - 09:41 Uhr Artikel anhörenRabenmutter? Manchmal wünscht sich unsere Autorin ein bisschen mehr Langeweile. Foto: Max Brunnert, Getty [M] HandelsblattIch gebe zu: Im Job bin ich nicht der größte Fan von Routinen. Mir ist Abwechslung wichtig. Mir ist es lieber, mich regelmäßig auf neue Themen, Projekte und Menschen einzustellen, anstatt jeden Tag dasselbe Material zu wälzen. Dieselben Meetings zu machen. Über dieselben Themen zu sprechen. Und jetzt will ich natürlich nicht, dass jeden Tag das Chaos über mich hereinbricht – aber so ein bisschen Raum für Unvorhergesehenes macht den Joballtag schon aufregender.Diese Haltung ändert sich mit Kind komplett. Ich denke, ich spreche stellvertretend für alle Eltern, wenn ich sage: Sobald man Mutter oder Vater wird, wünscht man sich öde Routine. Und bekommt sie paradoxerweise nie. Oder zumindest selten.Routine ändern? Ein schrecklicher GedankeZum Beispiel: Als unser Sohn etwa acht Monate alt war, waren wir maximal gestresst damit, eine Gute-Nacht-Routine aufzubauen: Erst Schlafsack anziehen oder erst vorlesen? Vorlesen auf dem Sofa oder schon im Bett? Ist Einschlafstillen noch okay oder sollte das Kind nicht eigentlich schon in der Lage sein, allein zur Ruhe zu kommen? Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt