Im Verfahren um den Finanzskandal im katholischen Bistum Eichstätt will das Landgericht München II an diesem Dienstag das Urteil verkünden. In dem Verfahren geht es um rund 60 Millionen US-Dollar, spekulative Immobilieninvestments in den USA und Bestechung.SZ Bayern auf Whatsapp:Nachrichten aus der Bayern-Redaktion – jetzt auf Whatsapp abonnierenVon Aschaffenburg bis Berchtesgaden: Das Bayern-Team der SZ ist im gesamten Freistaat für Sie unterwegs. Hier entlang, wenn Sie Geschichten, News und Hintergründe direkt aufs Handy bekommen möchten.Die Staatsanwaltschaft wirft einem Immobilienentwickler Untreue und Bestechung vor, dem früheren stellvertretenden Finanzdirektor des Bistums Bestechlichkeit. Er soll nicht oder nur unzureichend gesicherte Darlehen vergeben und dafür Beteiligungen und Bestechungsgelder angenommen haben. Auch der frühere Bischof der Diözese, Gregor Maria Hanke, hatte in dem Prozess als Zeuge ausgesagt.Es sei ein „Schwachpunkt“ gewesen, dass der Vermögensverwaltungsrat zu intern besetzt gewesen sei, sagte er vor Gericht. So habe die nötige Kontrolle der Finanzen und Geldanlagen nicht stattgefunden. Er sprach von einem „Super-Gau“ und sagte, inzwischen wisse er: „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.“
Vorwurf der Untreue und Bestechung: Urteil zum Eichstätter Finanzskandal erwartet
Es geht um 60 Millionen Euro und riskante US-Investments: Ein Vertrauensverlust, der das Bistum Eichstätt bis heute prägt.









