In der ostkanadischen Metropole Montreal fallen Schüsse. Die Bevölkerung wird angewiesen, eine Gegend zu meiden. Vor seiner Tat soll der Schütze eine Art Manifest verfasst haben.23.06.2026, 09.32 Uhr1 LeseminutenDie Beamten gerieten unter Beschuss: Ein Polizist während des Einsatzes in Montreal.Christopher Katsarov / AP(dpa) Bei einem Schusswechsel in der kanadischen Grossstadt Montreal sind drei Personen getötet worden. Neben einem Polizisten und einem Zivilisten sei auch der mutmassliche Angreifer unter den Toten, teilte die Polizei mit. Ausserdem gebe es zwei Verletzte, darunter eine Polizistin. Die Hintergründe seien noch offen, ein terroristisches Motiv werde ausgeschlossen. Weitere Verdächtige in dem Fall gebe es nicht.Optimieren Sie Ihre BrowsereinstellungenNZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.Bitte passen Sie die Einstellungen an.Die Schüsse fielen nach bisherigen Erkenntnissen am Montagmittag (Ortszeit) an einem Hotel im Viertel Côte-des-Neiges. Die Polizei warnte vor einem «bewaffneten und gefährlichen Verdächtigen» und rief dazu auf, die Gegend zu meiden. Die Beamten seien bei ihrer Ankunft am Tatort unter Beschuss geraten, sagte ein Polizeisprecher. Daraufhin rückten gepanzerte Fahrzeuge und schwer bewaffnete Einheiten der Polizei an.Seit 24 Jahren sei kein Polizist mehr im Einsatz getötet worden, sagte der Sprecher. Die bei dem Einsatz angeschossene Polizistin schwebe nicht mehr in Lebensgefahr.Laut Medienberichten soll der Täter eine Art Manifest verfasst haben. Das Dokument enthielt demnach hasserfüllte Sprache, die typisch für die sogenannte Incel-Bewegung ist – eine antifeministische Online-Community, die archaische Rollenbilder und frauenfeindliche Narrative propagiert. Eine Bestätigung der Sicherheitsbehörden gab es dafür zunächst nicht.Passend zum Artikel
Schusswechsel in Montreal: Drei Tote und Hinweise auf ein Manifest
In der ostkanadischen Metropole Montreal fallen Schüsse. Die Bevölkerung wird angewiesen, eine Gegend zu meiden. Vor seiner Tat soll der Schütze eine Art Manifest verfasst haben.










