Der US-Tech-Konzern Microsoft plant mehrere neue, große KI-Rechenzentren. Für eines dieser Rechenzentren im US-Bundesstaat Texas wird Chevron 20 Jahre lang Gas und die meisten Gasturbinen liefern. In Nordrhein-Westfalen rebelliert die grüne Parteibasis gegen den Einsatz der umstrittenen Palantir-Software durch die Polizei und könnte damit nicht nur die schwarz-grüne Regierungskoalition in Bedrängnis bringen, sondern auch Signalwirkung für eine ähnliche Debatte in Baden-Württemberg haben. Und ein experimenteller Satellit erfasst starke GPS-Störungen von Frankreich bis Pakistan – die wichtigsten Meldungen im kurzen Überblick.

Große Rechenzentren für Künstliche Intelligenz (KI) haben in der Regel einen so hohen Strombedarf, dass sie häufig einen deutlichen Anstieg der Strompreise für alle Abnehmer in der betroffenen Region auslösen. Für ein neues KI-Rechenzentrum in Texas plant der US-Konzern Microsoft nach eigenen Angaben daher den Bau eines privaten Gaskraftwerks. Das Gas und die meisten Gasturbinen wird 20 Jahre lang Chevron liefern; der Gaspreis wird laut Chevron nicht den üblichen Marktpreisschwankungen unterliegen. Microsoft bestellt großes Gaskraftwerk für KI in Texas

In Nordrhein-Westfalen (NRW) setzt die Landesregierung unter Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) bei der Polizeiarbeit auf Software der umstrittenen US-Big-Data-Firma Palantir. Die CDU betrachtet die Palantir-Software als unverzichtbares Instrument moderner Kriminalitätsbekämpfung. Die Basis des grünen Koalitionspartners fordert dagegen den Ausstieg. Damit ist ein Konflikt innerhalb der Koalition programmiert. Ein klares Votum der Landesdelegiertenkonferenz in NRW zu Palantir erhöht nun den Druck auf die schwarz-grüne Koalition und strahlt bis nach Baden-Württemberg aus. Dort steht Palantir ebenfalls im Zentrum einer politischen Debatte. Grünes Signal gegen Palantir: Basis revoltiert gegen Überwachungssoftware