Jetzt also ist Großbritannien seinen Friedrich Merz los: Ein sagenhaft unbeliebter Regierungschef, der Premierminister Keir Starmer, hat seinen Abschied vom Amt eingeleitet. Er musste Platz machen für einen Nachfolger aus der eigenen Partei, aller Voraussicht nach für den weithin beliebten bisherigen Bürgermeister von Manchester, Andy Burnham. Und man kann sich schon fragen: Wäre es nicht auch in Berlin an der Zeit, das Londoner Manöver nachzuvollziehen? Neulich wurde doch schon über einen Kanzlertausch innerhalb der CDU geraunt und es dauerte, bis die Debatte wieder abebbte. Ja, wäre nicht auch in Deutschland ein Wechsel überfällig?
Großbritanien: Wir leiden unter Wechsleritis
Der Rücktritt von Premier Keir Starmer zeigt: Es grassiert eine Polit-Krankheit, die sich auch hier in Kanzlertausch-Fantasien äußert. Mit Risiken und Nebenwirkungen.






