Die Bürger von Mecklenburg-Vorpommern wird es freuen. Nach vielen Versprechen aus der Politik, dass es mit der Modernisierung und Digitalisierung der Verwaltung vorangehen muss, soll es nun „spürbar“ vorangehen. Das verspricht zumindest die jetzt unterzeichnete Kooperationsvereinbarung zwischen dem Land und dem Bund. Demnach soll in den nächsten neun Monaten - so lange wird der Bund bei der Umsetzung unterstützen - ein digitaler Ruck durch die Amtsstuben gehen.

Das ausgeschriebene Ziel ist mehr Tempo, der Kampf gegen Papier und Warteschlangen und ein Staat, der für Bürger und Unternehmen einfacher funktioniert. Fünf zentrale Behördengänge sollen bis zum 31. März 2027 komplett online und dann landesweit verfügbar sein: die Ummeldung des Wohnsitzes, der Bauvorbescheid, die Baugenehmigung, der Unterhaltsvorschuss sowie die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung. Viele dieser Angebote gebe es bereits, allerdings noch nicht in allen Kommunen.

Genau das soll sich jetzt ändern, das versprechen Mecklenburg-Vorpommerns Digitalisierungsminister Heiko Geue (SPD) und Philipp Amthor (CDU), Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung, mit dem nun signierten Zusammenspiel bei der Verwaltungsdigitalisierung. In Zukunft soll die Digitalisierung dort ankommen, wo sie für die Menschen am meisten zählt. Und das ist in den Ländern und Kommunen. Die neue Bund-Länder-Kooperation sei darauf ausgelegt, die letzten Lücken bei bereits vorhandenen Online-Diensten zu schließen.