HomeBayernLeben und Gesellschaft in BayernKZ-GedenkstätteStreit um NS-Maschinen im Steinbruch Flossenbürg22. Juni 2026, 15:40 UhrLesezeit: 3 Min.Der ehemalige Steinbruch des Konzentrationslagers Flossenbürg (Aufnahme mit einer Drohne aus dem März 2025). Foto: Armin Weigel/dpaDer Steinbruch sollte längst Teil der Gedenkstätte sein. Doch ein Konflikt mit dem früheren Pächter bremst die Pläne: Dieser will Maschinen, die auch unter dem NS-Regime im Einsatz waren, offenbar nicht ohne Weiteres abgeben.Von Patrick WehnerEigentlich sollte der 31. März 2024 eine Zäsur sein. Vor rund zwei Jahren ließ der Freistaat Bayern den Pachtvertrag für den Steinbruch in Flossenbürg auslaufen. Das Gelände dort war einst Teil des ehemaligen KZ Flossenbürg; von den Nazis inhaftierte Menschen mussten dort unter kaum vorstellbaren Bedingungen Gestein abbauen. Tausende starben dabei.ExklusivMögliche Untreue und Diebstahl:95-jährige Kundin beklaut? Ex-Sparkassen-Manager überraschend angeklagtDie Frau wirft ihrem früheren Kundenbetreuer vor, sie um Goldmünzen und 100 000 Euro gebracht zu haben. Nach mehrfach eingestellten Ermittlungen erhebt die Staatsanwaltschaft nun überraschend Anklage gegen ihn.
Ehemaliges KZ: Streit um NS-Maschinen im Steinbruch Flossenbürg
Der ehemalige Pächter will Maschinen, die dort schon unter den Nazis im Einsatz waren, offenbar nicht abgeben und bringt einen Verkauf ins Spiel.
Bayern beendete 2024 das Pachtverhältnis für den Steinbruch Flossenbürg, doch der Vorpächter verweigert die Herausgabe der NS-Maschinen. Das verzögert die Eingliederung ins Gedenkstättenareal und wirft Fragen zu Erinnerungskultur und institutioneller Verantwortung auf.







