Das Bild war fast schon vertraut. Niels Giffey steht nach einem verlorenen Spiel um einen Titel auf dem Parkett, der Kopf hängt nach unten, der Blick geht ins Leere. Szenen wie diese gab es in den vergangenen Jahren immer wieder – allerdings mit einem Unterschied: Giffey trug diesmal nicht das Trikot von Alba Berlin, sondern erstmals bei einem Spiel in dieser Konstellation das des FC Bayern München Basketball.Ausgerechnet Giffey, der in Berlin ausgebildet wurde, mit Alba nach mehreren Rückschlägen in Endspielen gegen den FC Bayern zwei deutsche Meisterschaften feierte und von 2017 bis 2021 als Kapitän für die Identität des Klubs stand, musste nun mit ansehen, wie sein früherer Verein seinen aktuellen Arbeitgeber bezwang.
Im Mikrofon von BR24 fand er kurz nach dem Ende des fünften Finalspiels die Erklärung für die Niederlage: „Wir haben die Kontrolle über das Spiel, die Kontrolle über den Rhythmus abgegeben. Defensiv waren wir nicht so stark, wie wir es vorher waren. Und dann ist es über Dreier gekippt.“ Es folgte der Satz, der die ganze Geschichte dieses fünften Finalspiels aus Bayern-Sicht zusammenfasste: „Riesiger Frust. Wir hatten das Gefühl, dass wir es schon in der Hand hatten.“












