Die Basketballer von Alba Berlin haben die Sensation geschafft und gegen Topfavorit Bayern München den Meistertitel gewonnen. Dank einer atemberaubenden Aufholjagd gewannen die Hauptstädter Spiel fünf der Finalserie auswärts beim Titelverteidiger mit 84:81 (27:47). Alba feierte nicht nur den zwölften Meistertitel, sondern vermieste Bayerns Trainer-Veteran Svetislav Pesic in dessen letztem Spiel vor der Basketball-Rente auch noch den letzten Pokal. Während für die Münchner eine Saison zum Vergessen damit ohne Titel zu Ende geht, sind die „Albatrosse“ die große Überraschung.
20 Punkte lag Berlin zur Halbzeit zurück, ehe die Aufholjagd losging. Angeführt von den Präzisionsschützen Jonas Mattisseck und Justin Bean (jeweils 18 Punkte) kämpften sich die Gäste tatsächlich zum Happy End. Den Bayern reichten derweil 24 Punkte von Welt- und Europameister Andreas Obst nicht.
Bayern-Einbruch schon in Spiel Nummer vier
Dass es überhaupt zum Showdown kam, lag an einer kapitalen Schwächephase der Bayern in Partie Nummer vier: Am Freitag führten die Münchner in Berlin noch im dritten Viertel mit zehn Punkten, die erfolgreiche Titelverteidigung war nah. Dann aber kassierten die Gäste einen schier unglaublichen 2:26-Lauf von Alba und verloren am Ende mit 61:71. Nur einmal gelangen dem deutschen Branchen-Primus in der Saison so wenig Punkte – im Oktober ebenfalls in Berlin.










