Ihr Browser unterstützt die Wiedergabe von Audio Dateien nicht. Download der Datei als mp3: https://zeitonline.simplecastaudio.com/eb2ffd85-a3fa-4f33-950e-1e87016f5f42/episodes/52ba06db-958e-4121-801d-ff6ae6c70810/audio/128/default.mp3?awCollectionId=eb2ffd85-a3fa-4f33-950e-1e87016f5f42&awEpisodeId=52ba06db-958e-4121-801d-ff6ae6c70810

Dem Staat fehlt Geld, das erschwert Steuersenkungen. Nun wollen Politiker Finanzhilfen und Steuernachlässe pauschal kappen. Der Ökonom Lars Feld findet das gut.

Rasenpflege vor dem Bundeskanzleramt in Berlin © imago images

15 Prozent auf alles: Nach diesem Motto würden manche Politiker gerne staatliche Subventionen kürzen, um zum Beispiel eine Reform der Einkommensteuer zu finanzieren. Aber was bringt die sogenannte Rasenmähermethode wirklich und kann sie funktionieren? Ist es gerecht, alle Steuervergünstigungen und Finanzhilfen pauschal zu kürzen – und ist es überhaupt möglich?

Auch ganz pauschal wird infrage gestellt, wozu Subventionen überhaupt gut sind, zumal auf Anhieb den wenigsten Menschen klar ist, wohin in Deutschland das meiste Staatsgeld fließt – und um wie viele Milliarden es dabei überhaupt geht. Ist es nicht riskant, an dieser Stelle zu sparen, während Staaten wie China ihre Unternehmen massiv bezuschussen?