Sie ist wieder zu Hause. Und muss sich schonen. Elke Heidenreich hat sich die Schulter gebrochen. Wie genau, das verriet die 83 Jahre alte Moderatorin und Autorin nicht. Auf Instagram veröffentlichte sie zunächst am Freitag ein Bild, auf dem ein leerer Krankenhausflur zu sehen ist. Dazu schrieb Heidenreich: „Shit happens, Schulter gebrochen.“ Sie könne sich kein freundlicheres und besseres Krankenhaus dafür wünschen als das Dreifaltigkeits in Wesseling.Nur eine Woche zuvor war sie schon einmal in der Klinik, allerdings nicht als Patientin, sondern um sich mit der Klinikbelegschaft zu solidarisieren und sich an dem landesweiten Protest „Kein Geld. Keine Versorgung“ der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen (KGNW) gegen das Beitragssatzstabilisierungsgesetz der Bundesregierung zu beteiligen.„Das Personal leistet hier eine tolle Arbeit“„Das Personal leistet hier eine tolle Arbeit, ist freundlich und engagiert. Wir geben in diesem Land zu viel Geld für so viel Quatsch aus, beispielsweise für die Rüstung, und solche Krankenhäuser sollen kaputtgespart werden. Das darf nicht sein“, sagte Heidenreich am 12. Juni vor dem Dreifaltigkeits-Krankenhaus in Wesseling, einer Stadt im Süden Kölns, wo die Autorin lebt.Am Freitag schrieb sie auf Instagram: „Haben die Leute, die gerade die unbarmherzige Krankenhausreform durchdrücken, überhaupt eine Ahnung, wie es vor Ort zugeht?“ Nur einen Tag später meldete sie sich schon wieder über die Onlineplattform, dieses Mal mit einem Bild von ihr in einem Krankenhausbett. „20. Juni: was habe ich da denn losgetreten! Mehr als 1000 Genesungswünsche gestern, ich danke euch herzlich, aber ich wollte im Grunde nur dem Krankenhaus danken für seine liebevolle Fürsorge.“ Nach der Untersuchung sei sie schnurstracks in ihren roten Samtschuhen aus Venedig nach Hause gegangen. „Keine OP, kein Krankenhaus, es muss jetzt heilen und dann ist es auch wieder gut. Euch allen Dank und nun Schluss mit dem Sorgen!“Am Sonntag ging es dann schon wieder auf ihrem Instagram-Konto „dies_ist_elke_heidenreich“ um Tagesaktuelles, den Sturm in Nordrhein-Westfalen. Auf einem Bild ist ein umgestürzter Baum zu sehen, dazu schreibt Elke Heidenreich: „Sturm in NRW, und so sieht es gerade in meiner Nachbarschaft aus! Uns hat er verschont.“ Was die Follower freute. „Gott sei Dank blieb wenigstens Ihr Garten verschont“, lautet ein Kommentar: „Eine Baustelle reicht. Weiterhin gute Besserung.“