Hella von Sinnen, 67, hat nach ihrem schweren Bühnensturz eigenen Worten zufolge einen besonders emotionalen Moment im Krankenhaus erlebt. Der Grund sei ein Angebot für eine Sprechrolle gewesen.»Als dieser Anruf kam, habe ich tatsächlich in meinem Bett gelegen und vor Glück geweint«, sagte die Komikerin. Es sei für sie ein Moment großer Hoffnung gewesen, weil sie erkannt habe, dass sie weiterhin arbeiten könne. »Auch wenn ich nicht wusste, wann ich jemals wieder auf eine Bühne gehen könnte.«
Von Sinnen war 2024 von einer Bühne gestürzt. Dabei erlitt sie schwere Verletzungen. »Ich spreche immer davon, dass ich mir beide Beine gebrochen habe, weil es mir schlichtweg zu kompliziert ist, all die einzelnen Verletzungen aufzuzählen«, sagte sie nun. Beide Sprunggelenke und der rechte Oberschenkel seien betroffen gewesen. »Der Oberschenkelknochen ist dabei regelrecht in mein rechtes Knie gekracht, was mir leider bis heute Kummer bereitet.«Aber sie erinnert sich eben auch an einen Moment der Hoffnung. Der, als ihr eine Sprechrolle für die Augsburger Puppenkiste angeboten worden sei. Der Vorteil: Das sei bequem zu Hause im Wohnzimmer aufzuzeichnen. Für sie war es ein Mutmacher. »Ich fühle mich heute wirklich sehr privilegiert und bin dankbar, dass ich all diese wunderbaren Dinge wieder machen darf«, sagte von Sinnen.













