Bei Siemens laufen sich die Kandidaten für die Busch-Nachfolge warm, die neue Finanzchefin der RAG-Stiftung muss das Geld retten und Wolfgang Porsche verkauft seine Villa – über die wichtigsten Wirtschaftsthemen informieren wir Sie in unserem Newsletter „Der Tag“.

22.06.2026, 16.50 Uhr

Roland Busch (61) ist bei Siemens seit 2021 die unangefochtene Nummer eins. Unter seiner Führung legte der Umsatz um mehr als ein Viertel zu, auf zuletzt 79 Milliarden Euro. An der Börse ist Siemens mittlerweile mehr wert als SAP. Busch soll Siemens noch bis 2030 führen: höchste Zeit für die Nachfolger, sich warmzulaufen .

Industrievorstand Cedrik Neike (53) hat bereits Geschwindigkeit aufgenommen. Als Chef der prestigeträchtigen Automatisierungssparte Digital Industries (DI) gilt er als Frontrunner um Buschs Erbe. Mit dem Aufstieg von Peter Körte (50) zum Leiter von Smart Infrastructure (SI) erhält Neike jedoch einen ambitionierten Konkurrenten: Bewährt sich Strategiechef Körte in seiner zusätzlichen operativen Rolle, könnte er an Neike vorbeiziehen, heißt es intern. Mein Kollege Franz Anko-Hubik hat sich die Kandidaten genau angeschaut: Wie Siemens sich „Optionen“ für Busch-Nachfolge schafft .

Wer ist der Nächste? Siemens-Boss Roland Busch (M.) und seine Kronprinzen Cedrik Neike (l.) und Peter Körte