Wann Keir Starmer als Premierminister zurücktritt, liegt nicht in seinen Händen. Am Montag hat er lediglich den vorletzten Akt vollzogen – und angekündigt, er werde den Vorsitz der regierenden Labour-Partei aufgeben. Wie es an der Regierungsspitze nun weitergeht, entscheiden der Labour-Parteivorstand und die mehr als 400 Köpfe starke Labour-Regierungsfraktion – jenes innerparteiliche Machtzentrum, zu dem Starmers Konkurrent und mutmaßlicher Nachfolger Andy Burnham am Montagnachmittag erst hinzustieß. Erst vergangenen Donnerstag hatte er die Nachwahl in Makerfield und damit ein Unterhausmandat gewonnen.