Bei einem Badeausflug mit Kollegen ist ein 22-Jähriger im Tegernsee in Oberbayern gestorben. Der junge Mann habe nach Angaben seiner Begleiter nicht schwimmen können, teilte die Polizei mit. Deshalb habe er sich eigentlich nur im flachen Wasser am Ufer aufgehalten. Dort hätten ihn seine Kollegen aber für eine Weile aus den Augen verloren.Zwei Schwimmer hätten schließlich in der Nähe eines Anlegestegs einen Schwimmer in Not gemeldet, teilten die Beamten mit. Wasserretter hätten sofort nach dem Mann gesucht, ihn etwa eine halbe Stunde nach der Alarmierung entdeckt und geborgen. Versuche, ihn zu reanimieren, seien aber ohne Erfolg geblieben.Hinweise darauf, dass andere Menschen Schuld an seinem Tod tragen könnten, gebe es bisher nicht, teilte die Polizei mit. „Es muss von einem tragischen Badeunfall ausgegangen werden.“ Die Kriminalpolizei ermittelte zur genauen Ursache.SZ Bayern auf Whatsapp:Nachrichten aus der Bayern-Redaktion – jetzt auf Whatsapp abonnierenVon Aschaffenburg bis Berchtesgaden: Das Bayern-Team der SZ ist im gesamten Freistaat für Sie unterwegs. Hier entlang, wenn Sie Geschichten, News und Hintergründe direkt aufs Handy bekommen möchten.Und auch in einem Badesee in der Nähe von Augsburg ist ein Schwimmanfänger ertrunken. Der 20-Jährige sei zunächst mit einem Freund im Weitmannsee in Kissing (Landkreis Aichach-Friedberg) baden gegangen, teilte die Polizei mit. Nachdem er mit seinem Begleiter das Wasser verlassen hatte, sei er aber allein wieder ins Wasser zurück – und untergegangen.Rettungskräfte der DLRG hätten den Mann sofort mit einem Boot gesucht. Rettungsschwimmer hätten den jungen Mann geborgen. Er sei auch noch in ein Krankenhaus gebracht worden, dort aber gestorben. Die Kripo ermittelte zur genauen Todesursache.Ferner wird ein 29-Jähriger nach einem Sturz von einem Stand-up-Paddling-Board im Guggenberger See (Landkreis Regensburg) noch vermisst. Nach mehreren Stunden mussten die Suchmaßnahmen am Sonntag erfolglos abgebrochen werden, wie die Polizei mitteilte. Sie würden heute fortgesetzt werden.Der Mann war demnach mit einem weiteren, 30-Jahre alten Mann beim Stand-up-Paddling am See. Die beiden verloren den Angaben zufolge das Gleichgewicht und stürzten vom Board ins Wasser. Der 30-Jährige sei sofort wieder aufgetaucht, der 29-Jährige nicht. Rettungskräfte der Wasserwacht und der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) suchten den Mann demnach mit Tauchern, Booten und Sonargeräten – bisher erfolglos.Freizeit in Bayern:Kreislaufprobleme, Kälteschock: Vorsicht beim AnbadenAuch wenn es jetzt schon heiß ist: Die Wasserwacht rät aufgrund der noch niedrigen Wassertemperaturen dazu, mit Bedacht in Seen und Flüsse zu springen – und nicht zu lange drinzubleiben. Was sonst noch wichtig ist.Auch ein 35-Jähriger ging laut den Angaben der Polizei beim Baden im Guggenberger See unter. Er wurde demnach bewusstlos aus dem Wasser geborgen und konnte reanimiert werden. Dann sei er ins Krankenhaus gebracht worden.Ein weiteres Mal rückten Einsatzkräfte der DLRG am Sonntag den Angaben der Polizei zufolge aus, um einen 24-Jährigen aus dem Wasser zu bergen. Er konnte sich demnach nicht mehr eigenständig aus dem Wasser begeben, weil ihm beim Schwimmen die Kraft ausging. Der Mann habe sich an einer Boje festhalten und von dort aus auf sich aufmerksam machen können.
Badeunfälle in Bayern: Zwei junge Männer ertrinken
Für einen 22 Jahre alten Nichtschwimmer endet ein Ausflug mit Kollegen an den Tegernsee tödlich. Und auch in Kissing ertrinkt ein Schwimmanfänger.











