Wenn die Labour-Partei glaube, sie könne den Premier einfach austauschen, »wird sie eine böse Überraschung erleben«, drohte er. In Umfragen liegen die Rechtspopulisten seit Monaten vor den einstigen Volksparteien Labour und den Konservativen. Regulär steht jedoch erst 2029 wieder eine Parlamentswahl an.Der Rücktritt eines Premiers läuft in Großbritannien nicht zwingend auf eine Neuwahl hinaus. Die Labour-Partei entscheidet sich nach Starmers Ankündigung nun für einen neuen Parteichef, der dann auch Premierminister wird. Als aussichtsreichster Kandidat gilt der populäre Andy Burnham. Ob sich ein weiterer Kandidat für die Nachfolge aus der Deckung wagt, ist noch offen.
Von der Leyens LobWenige Stunden nach Starmers Rücktrittserklärung gab Burnham offiziell bekannt, er werde sich um den Parteivorsitz bewerben. Unterstützung erhält er von einem potenziellen Rivalen: Der ehemalige Gesundheitsminister Wes Streeting teilte in einem Brief mit, dass er Burnham unterstützen werde. Streeting hatte in der Vergangenheit erklärt, bei einer Urwahl um die Führung der Partei antreten zu wollen.















