StartseiteFinanzenBanken + VersicherungenBanken Unicredit: Bund will Commerzbank-Beteiligung nicht abgeben Der deutsche Staat hält aktuell zwölf Prozent an der Commerzbank – und das soll so bleiben. Die Offerten der Unicredit dürfte die Bundesregierung ablehnen.
22.06.2026 - 13:02 Uhr Artikel anhörenCommerzbank: Bund will Anteilseigner bleiben. Foto: Michael Brandt/dpaBerlin. Die Bundesregierung verschärft ihren Ton gegen Unicredit-Chef Andrea Orcel wegen dessen Plänen zur Übernahme der Commerzbank. Der Bund werde seine Beteiligung von rund 13 Prozent an dem Frankfurter Geldhaus nicht abstoßen, hieß es am Montag in Regierungskreisen. Der Bund ist dort der zweitgrößte Anteilseigner.„Damit sind mögliche Pläne der Unicredit, die Commerzbank von der Börse zu nehmen, in der heutigen Struktur der Commerzbank praktisch nur sehr schwer realisierbar. Denn ein De-Listing oder ein Squeeze-out sind kaum möglich, solange der Bund seine Anteile an der Commerzbank hält.“Bei einem Squeeze-out werden die restlichen Aktionäre gegen eine Zwangsabfindung aus dem Unternehmen gedrängt. In Deutschland ist das nach einer Übernahme möglich, wenn man mindestens 90 Prozent der Anteile kontrolliert.Nach dem Squeeze-out kann der Alleineigentümer dann leichter durchregieren. Allerdings kann ein Unternehmen jederzeit auch per Vorstandsbeschluss von der Börse genommen werden. Dann können die Minderheitsaktionäre im Unternehmen bleiben, aber ihre Aktien nicht mehr über die Börse handeln. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt











