Im zweiten Gruppenspiel trifft Lionel Messi mit der argentinischen Nationalmannschaft auf Österreich und den dritten deutschen Trainer bei dieser Weltmeisterschaft. Jürgen Klopp freut sich auf Messi, traut den Österreichern aber einiges zu. „Es wird ein hochinteressantes Spiel werden“, sagt Klopp.Österreich ist heute gegen Argentinien nur Außenseiter. Doch Trainer Rangnick hält nichts von Understatement. Im Gegenteil. Außerdem: 26-Meter-Statue von Lionel Messi enthüllt. Alle News im WM-Ticker.Die Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko . Bleiben Sie hier auf dem Laufenden über alles Wichtige rund um das Turnier und die deutsche Nationalmannschaft.11:22 Uhr – Montag, 22. JuniRangnicks deutliche Ansage vor dem Argentinien-SpielÖsterreich nur Außenseiter gegen Argentinien? Ja, aber gerade deswegen ein guter Tipp für Sportwetten – glaubt zumindest Ralf Rangnick und macht eine deutliche Ansage. „Wer sehr, sehr viel Geld gewinnen möchte, der geht noch in die Wettbüros und setzt – keine Ahnung, wie viel er übrig hat – auf einen Sieg für Österreich“, sagte Österreichs Nationaltrainer vor dem Duell mit dem Weltmeister heute Abend (19.00 Uhr MESZ/ARD und MagentaTV) im Dallas-Stadion. Das sei so, „weil jeder davon ausgeht und der Algorithmus, dass wir das Spiel höchstwahrscheinlich nicht gewinnen“, sagte Rangnick: „Wir spielen against all odds.“ Er halte ein Remis und auch einen Sieg dennoch für möglich: „Weil wir reden trotzdem über eine Mannschaftssportart und wir haben die Möglichkeit, über unseren eigenen Auftritt, über unsere Strategie, über unseren Stil, wie wir spielen, gepaart mit der nötigen Energie und dem Mut, das Spiel eben auch auf unsere Seite zu ziehen, und darauf wird es ankommen.“Ralf Rangnick heizt die Stimmung an Quelle: Georg Hochmuth/APA/dpa11:00 Uhr – Montag, 22. JuniDebatten über Rasen am deutschen SpielortDer Rasen im Finalstadion der WM sorgt für Diskussionen. Er fühle sich eher wie ein Kunstrasen an, meinte Frankreichs Mittelfeldmann Adrien Rabiot. In der imposanten Arena in East Rutherford vor den Toren New Yorks findet am 19. Juli das Endspiel statt. Die deutsche Mannschaft tritt dort am Donnerstag (22.00 Uhr/ARD und MagentaTV) zu ihrem abschließenden Gruppenspiel gegen Ecuador an.„Der Platz – ich weiß nicht mal, ob man es so bezeichnen kann. Es ist mehr eine ziemlich harte, steife und künstliche Oberfläche“, sagte Rabiot. Und Trainer Didier Deschamps erklärte: „Weil hier eine Betonplatte unter dem Rasen ist, sind die Grasfasern sehr kurz. Der Ball springt anders, und der Platz verändert sich, je nachdem, wie er gewässert wird.“ Imposantes Stadion, weniger imposanter RasenQuelle: FIFA via Getty Images/Shaun Botterill - FIFA10:05 Uhr – Montag, 22. JuniDraisaitl begeistert von WM-EuphorieDeutschlands Eishockey-Star Leon Draisaitl, der seit 2014 in der NHL bei den Edmonton Oilers spielt, hat sich von der WM-Euphorie in seiner kanadischen Wahlheimat begeistert gezeigt. Draisaitl bei TSN: „Sport ist eine große Sache hier. Die Leute lieben Sport in Kanada. Ich glaube, das wird helfen. Das ist großartig für das Land, großartig für den Fußball in Kanada. Ich hoffe nur, dass das die ganze Sache vorantreibt. Und Kanada in ein paar Jahren bald eine Fußball-Großmacht sein wird.“Draisaitl hatte Samstag das 2:1 der deutschen Nationalmannschaft gegen die Elfenbeinküste (2:1) in Toronto im Stadion verfolgt. Kanada war am vergangenen Donnerstag beim 6:0 gegen Katar sein erster WM-Sieg überhaupt gelungen, der Gastgeber besitzt gute Chancen auf den erstmaligen Einzug in die K.o.-Runde.09:33 Uhr – Montag, 22. Juni26-Meter-Statue von Lionel Messi enthüllt Ehre für Lionel Messi: Die argentinische Stadt Cutral Có (35.000 Einwohner) hat dem Weltmeister eine riesige Statue gewidmet. Das Monument, das während der WM feierlich eingeweiht wurde, ist 26 Meter hoch und wiegt 70 Tonnen. Die von Künstler Aldo Beroisa geschaffene Skulptur steht an der Nationalstraße 22, einer der Hauptzufahrtsstraßen in die Provinz Neuquén im Südwesten Argentiniens. Die Statue zeigt Volksheld Messi auf Knien mit dem WM-Pokal 2022 zwischen den Beinen.Die bislang größte Messi-Statue im indischen Kalkutta, die der Superstar im Dezember 2025 selbst feierlich enthüllt hatte, musste Anfang Juni wegen Sicherheitsbedenken abgebaut werden. Über einen neuen Standort des 21 Meter hohen Monuments wird noch entschieden.Suchbild: Wo ist Messi?Quelle: AP Photo/Nestor Ponce08:04 Uhr – Montag, 22. Juni„Kämpferisch Unglaubliches geleistet“, lobt HoeneßDer zuletzt so kritische Ehrenpräsident des FC Bayern, Uli Hoeneß, hat Bundestrainer Julian Nagelsmann für dessen taktische Entscheidungen gelobt. Die DFB-Auswahl habe beim 2:1 am Samstag gegen die Elfenbeinküste „kämpferisch Unglaubliches geleistet“, sagte Hoeneß beim Streamingdienst Dyn. Zwar sei der Weg zum Titel noch weit, weil „noch schwere Brocken“ warteten: „Wenn sie allerdings so zu einer Mannschaft zusammenwachsen, und der Trainer immer so gut austauscht wie gestern, dann könnte es etwas werden.“ Hoeneß hatte Nagelsmann im Mai in mehreren Interviews unter anderem vorgehalten, dass er bei dem früheren Bayern-Coach „die Bereitschaft“ vermisse, zuzuhören und etwas anzunehmen. Nagelsmann hatte darauf im ZDF-„Sportstudio“ unter anderem mit dem Satz reagiert: „Uli darf immer etwas zu mir sagen. Ich habe großen Respekt vor seinem Lebenswerk.“Lob von Uli Hoeneß: Diesen Tag kann sich Nagelsmann rot im Kalender anstreichenQuelle: Getty Images/Alexander Hassenstein07:12 Uhr – Montag, 22. JuniNoch keine Diagnose bei verletztem SchlotterbeckAm Tag nach dem 2:1 der DFB-Auswahl gegen die Elfenbeinküste gab es noch keine Diagnose der Verletzung von Abwehrspieler Nico Schlotterbeck. Wie schwer die Blessur des Dortmunder Innenverteidigers am linken Fuß ist und welche Konsequenzen ihm für den weiteren WM-Weg drohen, soll erst heute im Team-Quartier in Winston-Salem bekanntgegeben werden. Fest steht, dass Julian Nagelsmann keinen Ersatzmann in sein Aufgebot für das Turnier in den USA, Mexiko und Kanada berufen kann. Sollte Schlotterbeck für den Rest der WM aus Verletzungsgründen ausfallen, müsste der Bundestrainer mit dem vorhandenen Personal auskommen. 05:23 Uhr – Montag, 22. JuniÄgypten feiert ersten WM-EndrundensiegAngeführt von Stürmerstar Mohamed Salah hat Ägypten den ersten Sieg bei einer WM gelandet und damit einen riesigen Schritt in Richtung Sechzehntelfinale gemacht. Beim 3:1 (0:1) gegen Außenseiter Neuseeland in Vancouver steuerte Salah einen Treffer und eine Vorlage zum verdienten Sieg bei. Nach dem frühen Rückstand durch Finn Surman (14. Minute) glich Mostafa Ziko (58.) vor 52.497 Zuschauern zunächst für die Ägypter aus. Danach traf Salah (67.) erst zur Führung und bereitete dann das dritte Tor durch den eingewechselten Trézéguet (82.) vor. Neuseeland macht Ägypten lange das Leben schwer. Doch dann dreht Superstar Mo Salah das Spiel und sorgt dafür, dass Ägypten zum ersten Mal ein WM-Spiel gewinnt. Die Highlights im Video.02:29 Uhr – Montag, 22. JuniWM-Märchen der Kap Verden geht weiterSechs Tage nach dem sensationellen 0:0 gegen Titelfavorit Spanien erkämpfte sich der kleine Inselstaat ein 2:2 (1:2) gegen den zweimaligen Weltmeister Uruguay. Gegen den Gruppenletzten Saudi-Arabien hat der Außenseiter nun am kommenden Samstag die Chance, sich gleich bei seiner ersten WM-Teilnahme für die K.-o.-Runde zu qualifizieren.Außenseiter Kap Verde hat für die nächste große WM-Überraschung gesorgt. Nach dem Remis gegen den zweimaligen Weltmeister Uruguay darf der ungeschlagene WM-Neuling weiter auf das Erreichen der K.-o.-Runde hoffen.00:45 Uhr – Montag, 22. JuniIran-Spiel: Auseinandersetzungen zwischen Ordnern und FansBeim zweiten Spiel des Iran bei der Fußball-WM ist es zu Auseinandersetzungen zwischen Fans und Ordnungspersonal gekommen. Ein Mann versuchte, nach dem 0:0 gegen Belgien in Inglewood auf den Rasen zu gelangen, wie der Weltverband FIFA mitteilte. Wie auf Bildern zu sehen ist, trug er ein Shirt mit einem Aufdruck der iranischen Fahne aus der Zeit vor der Islamischen Revolution, die von der FIFA verboten wurde.Der Mann wurde von Ordnern abgeführt. Auch auf den Rängen griff das Sicherheitspersonal ein. Die Hintergründe blieben zunächst unklar. Die FIFA war am Sonntagabend zu weiteren Details der Vorfälle angefragt.22:35 Uhr – Sonntag, 21. JuniMbappé liebäugelt mit der MLSFrankreichs Topstürmer Kylian Mbappé kann sich in der Zukunft offenbar einen Wechsel nach Nordamerika vorstellen. Ob er irgendwann in der Major League Soccer spielen werde? „Ich weiß es nicht. Vielleicht eines Tages“, sagte der 27-Jährige bei einer Pressekonferenz der Équipe Tricolore.David Beckham habe ihn schon mehrfach danach gefragt, verriet Mbappé. Der ehemalige englische Fußballprofi gehört zu den Besitzern des US-Clubs Inter Miami, für den auch der argentinische Weltstar Lionel Messi spielt.Nach dem 3:1-Auftaktsieg gegen Senegal spricht Kylian Mbappé über seine Ziele mit der französischen Nationalmannschaft bei dieser Weltmeisterschaft. Das Interview im Video.21:28 Uhr – Sonntag, 21. JuniIrak mit drei Torhütern gegen Frankreich?Die französische Offensive um Megastar Kylian Mbappé von Real Madrid und Bayerns Ausnahmekönner Michael Olise zählt zur besten, die es auf der Welt gibt. Wie will man die nur stoppen? Graham Arnold hat da so eine Idee. „Ich habe gefragt, ob wir mit drei Torhütern spielen können, aber sie haben nein gesagt“, sagte der irakische Fußball-Nationaltrainer vor dem Spiel seiner Mannschaft gegen Frankreich am Montag (23.00 Uhr/ARD und MagentaTV) und lächelte.21:18 Uhr – Sonntag, 21. JuniTunesischer Spieler rechnet mit eigenem Verband abNach zwei völlig verkorksten Auftritten und dem vorzeitigen WM-Aus hat Tunesiens Abwehrspieler Ali Abdi seinem Verband Vorwürfe gemacht. „Wir reisen zu einer Weltmeisterschaft mit Spielern, die noch nie zusammen gespielt haben. Man kann sich nicht auf eine Weltmeisterschaft vorbereiten, indem man nur ein paar Spiele gegen Gegner bestreitet, die sich jahrelang vorbereitet haben. Wir haben keine Zeit, richtig zu arbeiten. Wir reißen jedes Mal alles ab und bauen es neu auf, anstatt die Fehler zu beheben“, schimpfte der Abwehrspieler bei Bein Sports Mena. Auf das 1:5-Fiasko im Auftaktspiel gegen Schweden folgte ein ebenso deprimierendes 0:4 gegen Japan. „Wenn man sich die japanischen Spieler ansieht, sind sie dieselbe Mannschaft wie 2022, während wir unsere Mannschaft bei jedem Turnier ausgetauscht haben“, bemängelte der Verteidiger. Mehrfach wischte sich Abdi Tränen aus dem GesichtIn der 69. Minute sorgt Junya Ito mit dem Treffer zum 3:0 für die Vorentscheidung gegen ein desolates Tunesien. Die „Blauen Samurai“