Als die Dokumentation „Babo – Die Haftbefehl Story“ Ende vergangenen Jahres erschien, schlug sie Wellen weit über die Rapwelt hinaus. Allein in der ersten Woche nach Veröffentlichung erreichte das Porträt des Rappers aus Offenbach am Main über vier Millionen Zuschauer und landete hierzulande auf Platz eins der Netflix-Charts – weltweit sogar auf Rang vier nicht-englischsprachiger Filme.
Im Fokus der Doku steht dabei nicht nur die Erfolgsgeschichte des Musikers, sondern vor allem der Verfall eines Menschen, der für viele als Stimme einer ganzen Generation gilt. Besonders sein zunehmender Drogenkonsum und die Folgen für sein privates wie berufliches Leben werden schonungslos beleuchtet. Einige Monate später hat Haftbefehl nun bekannt gegeben: Er nimmt sich eine Auszeit.
Haftbefehl: „Nicht in der Verfassung, aufzutreten“
„Meine lieben Leute, viele von euch haben die Doku gesehen und wissen, dass ich seit längerer Zeit mit gesundheitlichen und persönlichen Herausforderungen zu kämpfen habe“, heißt es in dem Statement, das der 40-jährige HipHop-Star aus Hessen am Sonntagabend auf Instagram postete. „Aktuell bin ich emotional und körperlich nicht in der Verfassung, aufzutreten.“
Wie der Musiker betont, haben die „große Aufmerksamkeit“ nach der Dokumentation und „der ganze Rummel“ ihn zusätzlich belastet. Er brauche nun die Ruhe und Zeit, um sich auf seine Gesundheit zu konzentrieren und wieder zu Kräften zu kommen. Bevor er sich für den Support, die Geduld und den Respekt seiner Fans bedankt, schreibt Haftbefehl: „Ich kämpfe jeden Tag daran, wieder auf die Beine zu kommen, und hoffe, dass ihr Verständnis für meine Situation habt.“











