Der US-Präsident schrieb am Sonntag auf seiner Onlineplattform Truth Social: »Keir Starmer wird als Premierminister des Vereinigten Königreichs zurücktreten.« Starmer habe »bei zwei sehr wichtigen Themen kläglich versagt – Einwanderung und Energie«, erklärte Trump weiter. Er fügte hinzu: »Ich wünsche ihm alles Gute.«Worauf der US-Präsident seine Äußerungen stützte, sagte er nicht. Seine Spitzen gegen Starmer dürften jedoch auch mit dessen abgrenzender Haltung gegenüber Trump im Irankonflikt zu tun haben. Trump hatte unter anderem erbost, dass der Premier ihm zunächst die Nutzung britischer Militärbasen für die ersten Angriffe auf Iran untersagt hatte. Aus der Downing Street hieß es laut der britischen BBC, es habe keinen Austausch zwischen Trump und Starmer zu seiner politischen Zukunft gegeben.
Der Druck auf Starmer, im Juli 2024 ins Amt gewählt, war zuletzt deutlich gestiegen, unter anderem hatte er mit den Folgen einer empfindlichen Niederlage seiner Labour-Partei bei den Kommunal- und Regionalwahlen im Mai zu kämpfen. Sein parteiinterner Konkurrent Andy Burnham, der bei einer Nachwahl in Nordengland kürzlich ein Parlamentsmandat eroberte, hatte Starmer offen herausgefordert und will ihn als Partei- und Regierungschef ablösen.










