Menschen verhalten sich nicht immer rational – weder im Alltag noch an der Börse. Es gibt sogar einen eigenen Forschungszweig, der sich damit beschäftigt: Behavioral Finance. Diese Wissenschaft vom irrationalen Anlegerverhalten beschreibt eine ganze Reihe von kognitiven Verzerrungen, sogenannten Biases, die uns beim Investieren systematisch in die Irre führen. Zwei davon tauchen immer wieder auf: übertriebener Optimismus und übermäßiges Selbstvertrauen.Anzeige
Wenn Erfolg zum Risiko wird
Steigende Kurse sind schön, aber sie trüben den Blick: Stell dir vor, du fährst seit einiger Zeit nur Gewinne ein, weil eine generell gute Börsenstimmung die Kurse von einem Hoch zum nächsten katapultiert. Aber ständig hörst du von Risiken, möglichen Kursrückgängen und starken Schwankungen bei Aktien. Doch wo sind sie? Die Performancezahlen in deinem Depot leuchten grün, von den gefürchteten Risiken keine Spur.
Empfehlungen der Redaktion
So kann schnell der trügerische Eindruck entstehen, an der Börse gehe es immer nur nach oben. Im langfristigen Durchschnitt mag das historisch gesehen für ein breit diversifiziertes Portfolio stimmen – aber eben nur im Durchschnitt und langfristig. Zwischendurch kommt es immer mal wieder zu Phasen, in denen ein Blick ins Depot keine Freude bereitet und die Kurse crashen. Solche Krisen können auch jahrelang andauern, bis wieder die ersehnte Erholung einkehrt.Anzeige







