Geht es nach den Richtern, könnte der Prozess gegen Ex-Wirecard-Boss Markus Braun noch vor der Sommerpause auf die Zielgerade gehen. Er habe „noch mal angekündigt, dass im Juli – vorbehaltlich der noch ausstehenden Anträge – eine Frist zur Stellung von Beweisanträgen gestellt werden könnte“, sagte der Vorsitzende Richter Markus Födisch zuletzt in der Verhandlung, wie ein Sprecher des Gerichts bestätigte. Was technisch klingt, ist das Signal vor allem an Brauns Anwälte, dass die Richter die Vorwürfe nun für ausgeleuchtet halten und zum Ende kommen wollen. Ein Urteil bis zum Jahresende scheint damit möglich. Das wären dann ziemlich genau vier Jahre, nachdem der Wirecard-Prozess begonnen hat, und rund sechseinhalb Jahre, nachdem der damalige Dax-Konzern in einem gigantischen Skandal implodiert ist.
Wirecard-Prozess in München: Ein Urteil rückt näher
Der Prozess gegen Ex-Wirecard-Chef Markus Braun nähert sich offenbar dem Ende: Das Gericht will das Verfahren auf die Zielgerade bringen.







