Jérémy Doku: »Niemand möchte die Geburt seines ersten Kindes verpassen«
Wenn Belgien am Sonntagabend gegen Iran (21 Uhr, TV: ZDF und MagentaTV) in seinem zweiten WM-Gruppenspiel aufläuft, stehen die »Roten Teufel« unter Druck. Nur mit Mühe konnte das Team um Fußballstar Kevin de Bruyne eine Auftaktniederlage gegen Ägypten 1:1 (0:1) am Montag verhindern.
Womöglich ist auch das ein Grund, warum erst in Belgien und mittlerweile international über eine mehrere Tage alte Aussage des belgischen Angreifers Jérémy Doku diskutiert wird.Doku, Flügelspieler von Manchester City und Leistungsträger in der belgischen Nationalmannschaft, hatte vor dem WM-Auftakt seiner Mannschaft gesagt, dass er zur Geburt seines ersten Kindes vielleicht nach Hause reisen wolle. Der 24-Jährige, der seit 2020 für das belgische Team spielt, und seine Frau Shireen erwarten in England den ersten gemeinsamen Nachwuchs. Der errechnete Geburtstermin ist Anfang Juli und damit während der K.-o.-Phase des Turniers.
»Wenn Sie mich fragen, was ich mir wünsche, ist meine Antwort klar: Niemand möchte die Geburt seines ersten Kindes verpassen«, sagte Doku im Trainingscamp in Seattle. Ihm sei aber auch bewusst, dass es im Fußball viele Aspekte zu berücksichtigen gebe: »Ich weiß, dass der belgische Fußballverband seine Spieler unterstützt und Verständnis für die Situation hat. Wir werden sehen, was wir tun können«, ergänzte er.













