Während in der Schweiz die Gespräche über die Umsetzung des jüngsten USA-Iran-Abkommens laufen, hat der iranische Botschafter in Deutschland, Majid Nili Ahmadabadi, den Deal als wichtigen diplomatischen Erfolg bezeichnet. In einer ausführlichen Erklärung schreibt der Botschafter, das Abkommen sei „ein Beleg dafür, dass Diplomatie weiterhin der wirksamste Weg zum Frieden ist“. Das berichtet die Ostdeutsche Allgemeine Zeitung (gehört wie die Berliner Zeitung zur OMH).
Ahmadabadi nennt dabei drei zentrale Punkte. Erstens weist der ranghöchste iranische Vertreter in Deutschland die Vorstellung zurück, der Iran könne durch militärischen Druck in die Knie gezwungen werden. Der erwartete Zusammenbruch des iranischen Staates sei trotz der Angriffe der vergangenen Monate ausgeblieben. Die wichtigste Lehre des Konflikts sei vielmehr, dass sich Nationen weder durch Gewalt noch durch Einschüchterung dauerhaft brechen ließen.
Iran-Botschafter: „Diplomatie bleibt der Weg zum Frieden“
Zweitens verteidigt der Botschafter das iranische Atomprogramm. Teheran habe stets betont, dass dieses friedlichen Zwecken diene und auf eigenen wissenschaftlichen und technologischen Fähigkeiten beruhe. Nachhaltige Sicherheit könne nicht durch Konfrontation, sondern nur durch Dialog, gegenseitigen Respekt und diplomatische Lösungen erreicht werden.















