Nach dem 2:1-Sieg gegen die Elfenbeinküste brach bei den deutschen Fans großer Jubel aus. Ob auf dem Berliner Kudamm oder im „German House“ in New York – die Hoffnung auf ein neues Sommermärchen wächst.In der Nacht nach dem deutschen Sieg gegen die Elfenbeinküste kommt es auf Hamburgs Straßen zu einem Zwischenfall. Außerdem: Ivorer werfen dem DFB-Team „Mangel an Fairplay“ vor. Alle News im WM-Ticker.Die Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko nimmt Fahrt auf. Bleiben Sie hier auf dem Laufenden über alles Wichtige rund um das Turnier und die deutsche Nationalmannschaft.14:27 Uhr – Sonntag, 21. JuniFußballfans in Hamburg angegriffenNach dem zweiten Vorrundenspiel der Nationalmannschaft gegen die Elfenbeinküste ist eine Gruppe Fußballfans in Hamburg von 30 bis 40 Vermummten angegriffen worden. Wie die Polizei mitteilte, waren die Angreifer mit Messern, Schlagstöcken und Pfefferspray bewaffnet.Zwei Menschen seien bei dem Vorfall leicht verletzt worden. Der Rettungsdienst habe sie vor Ort behandelt. Beim Eintreffen der Polizeibeamten seien die Angreifer geflüchtet. Die Ermittlungen zu den Hintergründen des Angriffs laufen.13:42 Uhr – Sonntag, 21. JuniIvorer werfen DFB-Team „Mangel an Fairplay“ vorTrainer Emerse Faé hat der DFB-Auswahl nach der 1:2-Niederlage seines Teams aus der Elfenbeinküste fehlendes Fairplay vorgeworfen. „Wir nehmen uns solche Nationen als Beispiel, um uns weiterzuentwickeln, und ich war ein wenig enttäuscht über den Mangel an Fair Play dieser deutschen Mannschaft“, sagte der 42-Jährige: „Von einer großen Nation wie Deutschland hätte man etwas mehr Fairplay erwarten können, als Singo den Ball wegen einer Verletzung ins Aus spielte.“Es ging um eine Szene in der 80. Minute, die für viel Aufregung sorgte. Das DFB-Team soll den Ball dem Gegner nicht zurückgegeben haben, nachdem dieser das Spielgerät ins Aus geschossen hatte, um die Behandlung eines verletzten Spielers zu ermöglichen.Ex-Nationalspieler Thomas Brdaric sieht die Jokerrolle von Deniz Undav und Nadiem Amiri als großen Vorteil für die DFB-Elf. Er erwartet trotz der jüngsten Erfolge von der Bank keine größeren Änderungen in Nagelsmanns Startelf.10:43 Uhr – Sonntag, 21. JuniMarktanteil erneut bei mehr als 70 ProzentBeim zweiten Auftritt der deutschen Nationalmannschaft bei der WM haben deutlich weniger Zuschauer eingeschaltet als beim Auftaktspiel. Die ZDF-Übertragung aus Toronto von der Deniz-Undav-Show beim 2:1 des Teams von Bundestrainer Julian Nagelsmann gegen die Elfenbeinküste sahen am Samstagabend (Anstoß 22.00 Uhr) im Schnitt 18,264 Millionen Menschen. Das entsprach nach Angaben der AGF Videoforschung einem Marktanteil von 72,1 Prozent.Das 7:1 der deutschen Mannschaft in ihrem ersten Spiel gegen Curaçao hatten am vergangenen Sonntag (Anstoß 19.00 Uhr) im Schnitt 23,427 Millionen Interessierte in der ARD verfolgt. Der Marktanteil hatte bei 70,2 Prozent gelegen. Die deutliche Differenz liegt möglicherweise daran, dass viele Fußballfans am Samstagabend in größeren Gruppen gemeinsam geschaut haben – das lässt sich von der AGF aber nicht messen.Deutschland gewinnt einen packenden WM-Krimi gegen die Elfenbeinküste mit 2:1. Durch den Führungstreffer von Franck Kessié gerät die DFB-Elf trotz Überlegenheit in Rückstand. Die Mannschaft von Julian Nagelsmann tut sich lange schwer, ehe die Joker stechen. Die Higlights im Video.10:40 Uhr – Sonntag, 21. JuniNiederländisches Königspaar jubelt in zwei StadienDas niederländische Königspaar hatte beim Besuch der WM ganz schön zu tun. Am Samstagmittag (Ortszeit) bejubelten König Willem-Alexander und Königin Máxima das 5:1 der Niederlande gegen Schweden in Houston. Am Abend saßen beide beim überraschenden Punktgewinn von Curaçao beim 0:0 gegen Ecuador in Kansas City auf der Tribüne.Als König der Niederlande ist Willem-Alexander zugleich Staatsoberhaupt aller Länder des Königreichs – und Curaçao gehört dazu. Bei beiden Stadionbesuchen trug das Königspaar jeweils die Farben ihrer Nationalteams: In Houston Orange, im rund 1200 Kilometer entfernten Kansas City Blau.09:06 Uhr – Sonntag, 21. JuniAmiri muss 25 Karten besorgenNadiem Amiri war nach seiner gelungenen WM-Premiere sichtlich ergriffen. „Es ist wie ein Traum, einfach unglaublich“, beschrieb der Profi vom Fußball-Bundesligisten FSV Mainz 05 nach dem 2:1 der DFB-Auswahl gegen die Elfenbeinküste seine Gefühle.Vor den Augen seiner Familie war der 29 Jahre alte Mittelfeldspieler bei der Partie in Toronto nach einer Stunde beim Stand von 0:1 eingewechselt worden. Acht Minuten später schlug Amiri eine präzise Flanke auf Deniz Undav, der den Ausgleich besorgte und in der Nachspielzeit auch noch zum Sieg traf. „Meine Mutterseite wohnt in Toronto. Ich habe schon vor der WM gesagt, dass das Spiel hier für mich ein sehr besonderes Spiel ist. Ich musste 25 Karten organisieren, was sehr, sehr viel ist. Hier mein WM-Debüt mit der Vorlage zum 1:1 zu geben und das Spiel so zu drehen, ist wirklich perfekt“, schwärmte Amiri. 08:53 Uhr – Sonntag, 21. JuniTunesien fliegt im 1000. WM-Spiel rausDa half auch der kurzfristige Trainerwechsel nichts: Tunesien verlor auch mit dem erst während des Turniers engagierten Coach Hervé Renard mit 0:4 (0:2) gegen Japan und ist damit vorzeitig ausgeschieden. Bereits vor dem letzten Spiel gegen die Niederlande steht fest, dass Tunesien Tabellenletzter in Gruppe F bleibt.Im 1000. Spiel der WM-Geschichte erzielten Daichi Kamada (4. Minute), Ayase Ueda (31./83.) und Junya Ito (69.) im mexikanischen Monterrey die Tore für Japan. Die Tunesier, die sich nach dem 1:5 im ersten Spiel gegen Schweden von Coach Sabri Lamouchi getrennt hatten, spielten erneut schwach. 08:50 Uhr – Sonntag, 21. JuniNagelsmann ergeht es wie TuchelJulian Nagelsmann hat wie Englands Nationaltrainer Thomas Tuchel deutliche Kritik an der Situation beim Abspielen der Nationalhymnen vor den Spielen bei der Weltmeisterschaft geübt. Das Problem sind für die Coaches die Fotografen, die bei der Zeremonie unmittelbar vor ihnen stehen und den Blick auf die Mannschaften versperren. „Was hier schon krass ist, es ist super nah. Ich habe mal das Bild, das ein Riesenrohr hier mir die Nasenhaare fotografiert, aus einem Zentimeter Entfernung. Das ist schon echt super nah“, sagte der Bundestrainer nach dem 2:1 (0:1) gegen die Elfenbeinküste in Toronto, mit dem Deutschland den vorzeitigen Gruppensieg perfekt machte.05:22 Uhr – Sonntag, 21. JuniIran darf früher in die USAIran darf nach Angaben von Cheftrainer Amir Ghalenoei für das dritte Gruppenspiel gegen Ägypten in Seattle früher in die USA reisen. „Für das letzte Spiel haben sie uns erlaubt, selbst zu entscheiden bei den Reiseplänen. Für die beiden ersten Spiele haben andere diese Entscheidungen und Pläne für uns gemacht“, sagte Ghalenoei einen Tag vor dem Duell mit Belgien im Los-Angeles-Stadion am Sonntag (21 Uhr). Die iranische Fußball-Nationalmannschaft war für dieses Spiel erneut, wie schon zum Auftakt gegen Neuseeland, am Tag vor der Partie vom Teamquartier in Mexiko in die USA gereist. Er verstehe nicht, warum eine frühere Anreise nicht schon für diese Spiele möglich gewesen sei, sagte Ghalenoei. Ursprünglich war vorgesehen gewesen, dass das Team sogar erst am Spieltag selbst anreisen darf. 03:59 Uhr – Sonntag, 21. JuniDeutschland steht als Gruppensieger festDie deutsche Nationalmannschaft ist dank eines Überraschungscoups von WM-Debütant Curaçao vorzeitig Gruppensieger. Das 0:0 des Teams von der Karibik-Insel gegen das klar favorisierte Ecuador sorgt dafür, dass die Auswahl von Bundestrainer Julian Nagelsmann nicht mehr vom ersten Platz zu verdrängen ist. Deutschland hat nach dem späten 2:1 gegen die Elfenbeinküste sechs Punkte. 02:47 Uhr – Sonntag, 21. JuniHitze: Fanzone in Madrid bleibt geschlossenWegen der derzeitigen Hitzewelle bleibt die Fanzone in der spanischen Hauptstadt Madrid am Sonntag geschlossen. Der spanische Fußballverband RFEF erklärte am Samstag, das Public Viewing des Spiels zwischen Spanien und Saudi-Arabien sei aus „Sicherheitsgründen und zum Schutz der öffentlichen Gesundheit“ abgesagt worden. Fans sollten sich die auf 18.00 Uhr angesetzte Partie in klimatisierten Räumen anschauen und Hitze meiden. In Madrid werden am Sonntag Temperaturen von 39 Grad Celsius erwartet.02:06 Uhr – Sonntag, 21. JuniÄgyptens Trainer weist Salah-Gerücht zurückÄgyptens Trainer Hossam Hassan hat Gerüchte über eine angebliche Missstimmung bei seinem Offensivstar Mohamed Salah zurückgewiesen. Der 34 Jahre alte Profi des FC Liverpool sei ein „großartiger Spieler, der seinen Mannschaftskameraden hilft, sehr diszipliniert ist und ein Vorbild darstellt. Und ob er nun in der Startelf steht oder ausgewechselt wird – das ist in Ordnung. Das ist seine Rolle als Spieler“, sagte Hassan.Der Coach war bei der Pressekonferenz vor dem zweiten Gruppenspiel am Montag (3 Uhr/MagentaTV) in Vancouver gegen Neuseeland gefragt worden, ob er sich zu dem Gerücht äußern wolle, dass Salah seine Auswechslung im Auftaktspiel gegen Belgien (1:1) nicht gut aufgenommen habe. Dies sei nicht der Fall, sagte Hassan: „Ich habe keine Favoriten. Ich versuche nicht, jemandem zu gefallen oder zu missfallen. Ich vertraue den 26 Spielern und sie vertrauen mir.“01:32 Uhr – Sonntag, 21. JuniDeutsche Fans feiern am Ku'dammDeutschlands Fans haben sich nach dem Last-Minute-Erfolg gegen die Elfenbeinküste (2:1) in Berlin zum Feiern auf den Kurfürstendamm begeben. WELT-Reporter Sebastian Beug war vor Ort und veröffentlichte mehrere Videos auf X. Darauf zu sehen: Auf der Straße hüpfende und feiernde Fans, viele von ihnen mit Deutschlandflaggen ausgestattet. Ein Feuerwerk an Raketen wurde in den Nachthimmel geschossen. Dazu gab es einen Autokorso inklusive lautem Hupkonzert.00:49 Uhr – Sonntag, 21. JuniVisaprobleme bei Mutter von Kap-Verde-Held geklärtGroße Freude bei Kap Verdes Held Vozinha: Die Mutter des 40 Jahre alten Torwarts wird ihren Sohn im zweiten Gruppenspiel gegen Uruguay live im Stadion unterstützen können. Ein Verbandssprecher bestätigte bei der Pressekonferenz zu dieser Partie (Montag, 0 Uhr/ARD und MagentaTV), dass Ana Candida Evora nach der Klärung aller Visa-Fragen in den USA angekommen sei.Nach dem 0:0 gegen Spanien, bei dem Vozinha eine Glanzleistung zeigte, gingen Bilder um die Welt, auf denen der Torwart im Kreis seiner Mitspieler weinte. Denn seine Mutter war bei dieser Sensation noch nicht in den Vereinigten Staaten, weil sie die Kaution für ein Visum nicht zahlen konnte. US-Behörden ermöglichten ihr mittlerweile die Einreise und erließen ihr sogar die Visagebühren.00:01 Uhr – Sonntag, 21. JuniDeutschland feiert Last-Minute-SiegTopjoker Deniz Undav hat die Nationalmannschaft beim ersten echten Härtetest zu einem hart erarbeiteten Sieg geschossen und damit vorzeitig das Ticket für die K.-o.-Runde gelöst. Undav traf in der 68. Minute zum wichtigen Ausgleich – und in der späten Nachspielzeit (90.+4) sorgte er mit dem Siegtreffer zum 2:1 (0:1) gegen die Elfenbeinküste auch bei Bundestrainer Julian Nagelsmann für den frenetischen Siegjubel in Toronto. 22:49 Uhr – Samstag, 20. JuniBrasiliens Offensivstar Raphinha verletztAngreifer Raphinha hat sich beim 3:0-Sieg Brasiliens gegen Haiti am Oberschenkel verletzt. Wie lange er ausfällt, ist offen. Die Seleção trifft in ihrem letzten Gruppenspiel am Donnerstag (0.00 Uhr/MagentaTV) in Miami auf Schottland.Untersuchungen hätten bestätigt, dass Raphinha „eine Muskelverletzung an der Rückseite des rechten Oberschenkels“ erlitten hat, teilte der brasilianische Verband mit. Der 29-Jährige vom FC Barcelona werde ein „intensives Behandlungsprogramm“ absolvieren. Er war gegen Haiti kurz vor der Pause ausgewechselt worden. Nach dem ernüchternden Start in die WM traf Brasilien auf Haiti. Gegen den klaren Außenseiter gab es einen nie gefährdeten Sieg. Im Mittelpunkt: Ex-Herthaner Matheus Cunha. Die Highlights im Video.step/pk/lwö/SUF/mel/luwi/saha