Das Verhältnis von Dieter Bohlen zu Bundeskanzler Friedrich Merz scheint sich immer weiter zu verschlechtern. Nachdem der DSDS-Juror sich vor dessen Amtsantritt noch selbst als Kandidaten für eine Beraterrolle à la Elon Musk ins Spiel brachte, warf er Merz zuletzt Lügen vor, die dieser bei einem gemeinsamen Telefonat gesagt haben soll. Doch damit nicht genug: Mittlerweile bereite ihm der Regierungskurs des Kanzlers ernsthafte Sorgen. Insbesondere dessen Vorgehen im Ukrainekrieg sieht der 72-jährige Musikproduzent kritisch.

Dieter Bohlen: „Er kennt nur noch das Wort ‚Krieg‘“

In der aktuellen Podcastfolge von „Hopf & Kettner“ diskutierte Bohlen mit dem Goldhändler Dominik Kettner und Finanzinfluencer Philip Hopf eine Stunde lang vor allem über die aktuelle Weltlage. Als der Krieg zwischen der Ukraine und Russland zur Sprache kam, räumte Bohlen ein, dass er „zunehmend Angst“ habe. Grund hierfür sei der Bundeskanzler höchstselbst: Dieser kenne „nur noch das Wort ‚Krieg‘“. „Warum müssen jetzt Bunker gebaut werden? Was haben die da vor? Da kriege ich doch Angst. Ich baue doch keine Bunker einfach so aus Jux. Sondern ich baue Bunker, wenn ich antizipiere, dass die Krieg wollen“, so der Musiker. Bohlen betont, dass er in der Vergangenheit selbst mehrfach mit Merz telefoniert habe: „Er glaubt fest daran, dass die Ukraine das gewinnen kann. Und auch gar nicht mit dem Fazit: Wenn sie das gewinnen würden, was passiert denn dann?“